Erstellt am 12. Juli 2016, 05:40

von Renate Hinterndorfer

Kleine Orte kämpfen. Renate Hinterndorfer über das Problem Nahversorgung.

Kleine Orte haben es schwer, die Nahversorgung aufrecht zu erhalten. Da ist auch Kirchstetten keine Ausnahme.

Seit Jahren wird in der 2.000-Einwohner-Gemeinde um den „Greißler“ gekämpft. Es wurde eine Genossenschaft gegründet und die Gemeinde buttert jedes Jahr einige tausend Euro in das Projekt, damit es weiter Bestand hat.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Genossenschaft aufgelöst wird. Aber das bedeutet zum Glück nicht das Aus für den Betrieb. „Die Firma Kastner war bis jetzt schon ein Top-Partner und betreibt das Geschäft als Filialbetrieb weiter“, freut sich Bürgermeister Paul Horsak. Und: Die Gemeinde Kirchstetten unterstützt das Geschäft weiterhin mit etwa 10.000 Euro im Jahr.

Sowohl der scheidende Genossenschaftsobmann Franz Hofbauer als auch Bürgermeister Paul Horsak sind optimistisch, dass der Laden eine Zukunft hat. Die Kundenfrequenz ist leicht steigend. Wünschenswert wäre natürlich, dass auch der Umsatz steigt. Das haben allerdings allein die Konsumenten in der Hand.