Erstellt am 09. Januar 2018, 02:20

von Claus Stumpfer

Georg Teigl startet durch. Claus Stumpfer über den Neustart bei Eintracht Braunschweig.

Es ist unwahrscheinlich, dass Georg Teigl, dessen Vater Kurt Teigl Lehrer in Neulengabch ist und in Innermanzing lebt, große Probleme haben wird, sich beim deutschen Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig einzugewöhnen. Der 26-jährige ist ein offener Typ, der sich auch mit den Norddeutschen anfreunden wird.

Beim FC Augsburg spielte Teigl in dieser Spielzeit aber keine Rolle mehr, wurde von Trainer Manuel Baum in keinem Punktspiel berücksichtigt. Der Vertrag des 26-Jährigen läuft aber noch bis Sommer 2021. In der 2. Liga, in der er vor seinem Engagement in Augsburg bereits für RB Leipzig gespielt und den Aufstieg geschafft hat, will er beim Traditionsklub wieder mehr Spielzeit bekommen. Es passt zu einem Neustart nach der Winterpause, dass auch eine eher unerfreuliche Episode wie die nervenaufreibende Flugzeuglandung am Weg zum Trainingslager von ihm mit „Teigl startet durch“ gleich ins Positive gedeutet wird.

Für die 16 Rückrundenspiele mit den Blau-gelben hat sich Teigl jedenfalls viel vorgenommen. So schnell wie möglich soll die Abstiegszone verlassen werden. Neben Teigl hat Braunschweigs Manager Marc Arnold dafür auch einen Innenverteidiger vom dänischen Erstligisten Odense BK aus dem Hut gezaubert. Wie Teigl wird auch Tingager für einen langzeitverletzten Stammspieler einspringen.