Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:22

von Claus Stumpfer

„Trainereffekt“ in Neulengbach. Neulengbachs Neo-Trainer Neven Mrdalj saß beim Spiel gegen Bischofstetten nur als Beobachter auf der Tribüne, Josef Zenleser, Obmann und „Feuerwehrmann“ des SVN, hatte selbst an der Seitenlinie Platz genommen — das konnte ja nur einen Trainereffekt bringen, auch wenn sich Zenleser genau diesen Ausdruck verbittet.

Neulengbachs Neo-Trainer Neven Mrdalj saß beim Spiel gegen Bischofstetten nur als Beobachter auf der Tribüne, Josef Zenleser, Obmann und "Feuerwehrmann" des SVN, hatte selbst an der Seitenlinie Platz genommen –  das konnte ja nur einen Trainereffekt bringen, auch wenn sich Zenleser genau diesen Ausdruck verbittet. 

Ob tatsächlich eine nachhaltige Besserung bei den Neulengbachern bis zur Winterpause eintritt, ist durch die drei Punkte im Nachzüglerduell nämlich nicht gewährleistet. Aber ein Ruck scheint durch die Mannschaft gegangen zu sein. Und das vor dem Match gegen den SC St. Pölten, der sich in den letzten Jahren zum Erzrivalen gemausert hat. Die Duelle waren zuletzt immer emotional, um nicht „gehässig“ zu sagen.

Diesmal wären drei Punkte besonders wichtig für die Neulengbacher, würden sie damit doch den Abstand zum Mittelfeld so weit verkürzen, dass es im Winter wieder Sinn macht, in den Kader für den Abstiegskampf zu investieren. Mrdalj gilt als Coach, der ungern absteigt. Schon einmal hat er die Neulengbacher nach fast aussichtloser Lage in der 1. Klasse gehalten. Zenleser setzt auf eine Wiederholung des Wunders.