Erstellt am 03. Mai 2016, 05:54

von Birgit Kindler

Trauriger "Tag der Arbeit". Birgit Kindler über die Kündigungswelle der Rehau.

Es ist schon ein bisschen grotesk - nur wenige Tage vor dem "Tag der Arbeit" erfuhren 61 Mitarbeiter der Rehau in Neulengbach, dass sie in Zukunft ohne Arbeit dastehen werden. Für die Betroffenen ist das mit Sicherheit ein schwerer Schlag, vor allem in einer so unsicheren Zeit wie jetzt. Allerdings ist auch die Entscheidung des Unternehmens nachvollziehbar, denn aufgrund der wirtschaftlichen Situation war es scheinbar nicht mehr möglich, mit 251 Mitarbeitern in Neulengbach gewinnbringend zu wirtschaften. Die Kündigungswelle könnte für Rehau auch eine Grundlage für mehr wirtschaftlichen Erfolg sein. Ziel muss es für die Firma auf jeden Fall sein, dass der Standort in Neulengbach erhalten bleibt und die restlichen 190 Mitarbeiter einen sicheren Arbeitsplatz haben.

Für die 61 Personen, die von der Kündigung betroffen sind, bleibt zu hoffen, dass man ihnen seitens des Arbeitsmarktservice helfen kann, eine andere passende Stelle zu finden. Damit sie beim nächsten „Tag der Arbeit“ wieder positiv in die Zukunft blicken können.