Erstellt am 15. März 2016, 04:49

von Renate Hinterndorfer

Wenig Wogen im Gemeinderat. Renate Hinterndorfer über die Neulengbacher Stadtpolitik.

Recht ruhig gehen in letzter Zeit die Gemeinderatssitzungen in Neulengbach über die Bühne.Auch am Dienstag waren die meisten Beschlüsse einstimmig. 

Ein kurzes Geplänkel gab es beim Projekt Kleinkinderbetreuung. Während VP-Stadträtin Maria Rigler hocherfreut war, dass gerade am Weltfrauentag die Auftragsvergaben für den Umbau beschlossen wurden, warf FP-Gemeinderat Peter Matzel ein, dass doch in erster Linie die Familien für die Betreuung der Kinder zuständig sein sollten und nicht irgendwelche „Aufbewahrungsstätten“.

Ein zweiter Punkt, der zumindest ein bisschen für Diskussionen sorgte, war – einmal mehr – der Umbau des Rathauses. Dass das Gebäude barrierefrei und das Bürgerservice verbessert wird, wird allgemein begrüßt. Dass sich die Stadtgemeinde neben dem Lengenbacher Saal einen zweiten Saal leistet, ärgert die Grünen. Dass man „zweigleisig“ fährt, ist natürlich nicht optimal. Aber wenn man das Rathaus schon umbaut, dann ist es naheliegend, auch einen Sitzungssaal zu schaffen, denn der im alten Rathaus hat echt ausgedient.