Erstellt am 07. Juni 2016, 05:25

von Wolfgang Wallner

Wichtiger als das Cupfinale. Wolfgang Wallner über Neulengbachs „Endspiel“. Das Cupfinale gegen St. Pölten war ein Prestigeduell. Das Frauen-Bundesligaheimspiel gegen Sturm Graz wird für die Neulengbacherinnen aber ein echtes Finale.

Das Cupfinale gegen St. Pölten war ein Prestigeduell. Das Frauen-Bundesligaheimspiel gegen Sturm Graz wird für die Neulengbacherinnen aber ein echtes Finale. Mit einem Sieg gegen die Steirerinnen könnte der NÖSV zurück auf die internationale Landkarte kehren. Eine Chance, die so bald nicht wieder kommen wird.

Denn heuer hat Österreich zwei Startplätze für die Women‘s Champions League. Neben Meister St. Pölten darf ein zweiter Klub ran. Also entweder Neulengbach oder die vor der Saison als Co-Favorit gehandelten Grazerinnen. Im Cup hat die Elf von Maria Gstöttner mit 5:1 triumphiert. In beeindruckender Manier, die man wohl auch in Neulengbach nicht erwartet hätte. Täuschen lassen darf man sich aber nicht. Nach St. Pölten hat Sturm den hochkarätigsten und vor allem erfahrensten Kader der heimischen Liga. So leicht wie im Cup werden‘s Celouch & Co. den jungen Wilden aus dem Wienerwald am Samstag nicht machen.

Mit dem Pfund „Champions League“ ließe sich wuchern, wären wohl Sponsoren leichter zu ködern. Oder ein attraktiver Kooperationspartner, wie ihn Landhaus mit der Austria an Land gezogen hat.

Ob auch nächstes Jahr Platz zwei reicht? Das hat Neulengbach nur bei einem Sieg in der Hand.