Erstellt am 14. September 2015, 15:02

von Birgit Kindler und Renate Hinterndorfer

Kreisverkehr sorgt weiter für Debatten. Altlengbacher Gemeinderat hat Projekt nicht auf der Agenda. Innermanzing ist bereit, die Hälfte zu zahlen. | Am Dienstag, 15.

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Am Dienstag, 15.September, findet die nächste Gemeinderatssitzung in Altlengbach statt. Ein Punkt findet sich jedoch nicht auf der Tagesordnung: der geplante Kreisverkehr in Außermanzing. Bürgermeister Michael Göschelbauer meint dazu: „Möglicherweise wird noch ein Dringlichkeitsantrag eingebracht, es gibt jedenfalls laufend Gespräche bezüglich Kreisverkehr.“ Derzeit sei man darum bemüht eine Einigung zu finden, was das Finanzielle betrifft.

Streit um Finanzierung

Wie berichtet gibt es vom Land eine Förderung von 150.000 Euro. Die zwei Gemeinden Altlengbach und Innermanzing müssten sich die restlichen Kosten von 100.000 Euro aufteilen. Die Altlengbacher ÖVP und Innermanzings Bürgermeister sind dafür, dass jeder 50.000 Euro bezahlt. Die Altlengbacher SPÖ-Fraktion will aber, dass Altlengbach nur die Kosten für den Geh- und Radweg in der Höhe von etwa 25.000 Euro zahlt.

Der Innermanzinger Ortschef Ernst Hochgerner betont: „Wenn Altlengbach die Hälfte der Kosten übernimmt, sind wir selbstverständlich bereit, die zweite Hälfte zu zahlen. Aber Altlengbach spreizt sich ein bisschen.“ Man rede immer von Zusammenarbeit, und auch hier müsse man gemeinsam vorgehen, so Hochgerner.

Es wäre nicht schlecht, wenn ein Kreisverkehr errichtet würde, so der Innermanzinger Bürgermeister: „Für Altlengbach macht er aber mehr Sinn als für uns, denn das ist die Hauptverkehrslinie von Altlengbach. Und dort gibt es auch genug Betriebe. Es wäre also schon interessant, wenn man einen Kreisverkehr zusammenbringen würde.“

In Innermanzing tagt der Gemeinderat übrigens ebenfalls am Dienstag, 15. September. Auf der Tagesordnung: der Kreisverkehr.