Brand-Laaben

Erstellt am 25. August 2016, 03:53

Kampf um Medaille. Laabentaler wollen bei dem 24-Stunden-Traktor-Bewerb diesmal aufs Stockerl kommen.

In 24 Stunden müssen möglichst viele Runden auf dem Kurs in Reingers  |  NOEN, privat

Das Laabental Racing Team mit Martin Schweiger, Wolfgang Binder, Martin Nitzbon und Christof Füllerer will bei der Oldtimertraktoren Langstrecken Weltmeisterschaft in Reingers, nahe der tschechischen Grenze, eine WM-Medaille für Österreich holen.

Die Strapazen und körperlichen Herausforderungen sind groß. Denn es gilt, in 24 Stunden möglichst viele Runden auf der anspruchsvollen Piste zu absolvieren. „Wenn wir Medaillenchancen haben wollen, müssen wir etwa 600 Kilometer in diesen 24 Stunden schaffen“, schildert Martin Schweiger.

Um dieses Wunschergebnis zu schaffen, bereiten sich die Laabentaler gut vor. „Vor vier Jahren haben wir dazu den Verein Laabental Racing Team gegründet“, berichtet Obmann Schweiger. Das erklärte Ziel ist eine Medaille bei der WM.

Oldtimer-Freunde zuversichtlich

Die Laabentaler starten mit ihrem Traktor in der Kategorie der serienmäßigen Fahrzeuge, die nicht jünger als Baujahr 1975 sein dürfen. „Unser Steyr Traktor ist Baujahr 1961 und hat 15 PS, ist aber noch immer gut im Schuss“, sind die Oldtimer-Freunde zuversichtlich: „Die Konkurrenz ist groß. Wir sind gerüstet für die beinharten Duelle im Kampf Traktor gegen Traktor.“

100 Starter aus der ganzen Welt werden erwartet. Die Auswahl an Traktoren ist enorm. „Steyr, John Deere, Warchalowski, Mc Cormick, alle Typen von Traktoren sind am Start“, so Martin Schweiger. Er freut sich auf eine Kultveranstaltung mit Tausenden Zuschauern am Streckenrand.

Anreise erfolgt am Donnerstag

Bereits am Donnerstag erfolgen die Anreise des Teams und der Zeltaufbau im Fahrerlager. Am Freitag ist Training und am Samstag beginnt um 14 Uhr das 24-Stunden-WM-Rennen. „Am Sonntag wollen wir bei der Siegerehrung am Podest stehen“, gibt der Obmann die Marschrichtung vor. Die Laabentaler gehen zum dritten Mal an den Start, das beste Ergebnis war bisher ein fünfter Platz.

Viele Fans aus dem Laabental werden die Truppe anfeuern, damit sich diesmal ein Stockerlplatz ausgeht.