Erstellt am 05. Dezember 2015, 07:53

von Renate Hinterndorfer

Lernen und Spielen. 90 Kinder werden in der Volksschule betreut. Freizeitpädagoginnen wurden von Landesrätin jetzt geehrt.

 |  NOEN, Marschik Richard

" Vor den Vorhang" wurden die Freizeitpädagoginnen der Neuen Mittelschule und der Volksschule Neulengbachbei der Auftaktveranstaltung „Schule.Leben.Zukunft“ geholt: Landesrätin Barbara Schwarz bedankte sich mit einer Urkunde für die qualitätsvolle schulische Nachmittagsbetreuung und betonte, wie wichtig dieses Angebot ist.

In der Neuen Mittelschule gibt es die schulische Nachmittagsbetreuung bereits seit dem Schuljahr 2006/2007. Gestartet wurde mit einer Gruppe, seit zwei Jahren gibt es zwei Gruppen. Derzeit sind 39 Kinder dabei.

Nachfrage war groß

In der Neulengbacher Volksschule werden 90 Kinder in vier Gruppen von vier Freizeitpädagoginnen betreut. Gestartet wurde 2012 mit drei Gruppen. Nachdem die Nachfrage aber so groß war, wurde auf vier Gruppen aufgestockt. „Betreuung ist vom Unterrichtsende bis 17 Uhr möglich. Wir haben ein recht flexibles System“, berichtet Direktorin Ulrike Szemelliker. Nach dem Essen gibt es für die Kinder eine Pause. Danach folgt eine Lernstunde mit den Volksschullehrern. Dann wird in den Freizeiträumen gebastelt, gespielt oder gesungen. Jetzt im Advent werden zum Beispiel auch Kekse gebacken „Es gibt auch viel Bewegung. Die Kinder können den Garten und den Turnsaal nützen“, so Szemelliker. Insgesamt funktioniere die Betreuung gut, der administrative und organisatorische Aufwand sei aber durchaus eine Herausforderung. Für den zusätzlichen administrativen Aufwand in den Schulen ist der Einsatz von Langzeitarbeitslosen angedacht. Ulrike Szemelliker: „Ich wäre froh, wenn ich so etwas hätte.“

Bei der Auftaktveranstaltung „Schule.Leben.Zukunft“ gab das Land zusammen mit der NÖ Familienland GmbH den Startschuss zur Qualitätsoffensive „Schulische Nachmittagsbetreuung in Niederösterreich“.