Erstellt am 15. Oktober 2015, 05:27

von Ernst Klement

"Miss Earth" setzt sich für Umwelt ein. Die Innermanzingerin Sophie Totzauer wurde gekürt und wird sich dem Projekt "Wasser für Bahia" widmen.

Miss Earth Austria 2015 - Sophie Totzauer (l.) und Miss Earth Austria CEO - Sina Schmid.  |  NOEN, Philipp Hutter

"Von heute auf morgen hat sich alles verändert, plötzlich stehe ich im Rampenlicht", kann die 23-jährige Sophie Totzauer aus Innermanzing ihre Wahl zur „Miss Earth Austria 2015“ noch kaum fassen.

Sophie Totzauer wurde über Facebook kontaktiert und für diesen Bewerb von Freunden angemeldet. In einer fulminanten Show in der Wiener Marx Halle wurde sie zur schönsten und nachhaltigsten Frau, eben zur Miss Earth Austria, gekürt. Die 15 Finalistinnen wurden durch ein Onlinevoting ermittelt. Bei der Finalshow wurden zuerst die Anliegen der Teilnehmerinnen kommuniziert, bevor sie mit ihrer äußeren Schönheit glänzten.

Nachhaltige Projekte als neue Aufgabe

Schlussendlich holte Sophie Totzauer den Sieg und darf sich nun ein Jahr Miss Earth Austria nennen. Weiters gibt es eine Miss Earth Austria Air, eine Miss Earth Austria Water und eine Miss Earth Austria Fire. Vier Siegerinnen werden sich mit nachhaltigen Projekten beschäftigen.

Sophie Totzauer wird das Hauptprojekt „Wasser für Bahia“ begleiten. Für dieses Projekt werden aktiv Spenden gesammelt und gegen Ende ihres Amtsjahres wird Sophie gemeinsam mit der greenfinity Foundation und IVP den steirischen Verein für Quellen und Hilfsprojekte unterstützen, Brunnen zu finanzieren und sie auch selbst zu bauen. „Zugang zu Wasser muss ein Menschenrecht sein“, betont Sophie Totzauer.

Sprachrohr für soziale Angelegenheiten

Sie möchte ihre neue Rolle auch dazu nutzen, um Sprachrohr für soziale Angelegenheiten zu sein. So hat sie etwa die Friedensdemonstration für Flüchtlinge mit 150.000 Menschen begeistert und per Videobotschaft zu Menschlichkeit und gegen Fremdenhass aufgerufen.

Sophie Totzauer besuchte die Mittelschule Laabental, ging dann ins Gymnasium und studiert jetzt Jus. Das Studium will sie mit dem Engagement als Miss Earth unter einen Hut bringen. Besuche bei ihrer Familie in Innermanzing sind derzeit aber selten. Demnächst geht es zu einem Großprojekt auf die Philippinen. Außerdem laufen die Vorbereitungen für die Wahl zur Miss Earth of the World, die im November stattfinden. Und da hat die charismatische Innermanzingerin durchaus ihre Chancen.