Erstellt am 28. Dezember 2015, 11:18

von NÖN Redaktion

Naturschutz: Noch viel zu tun. Zahlreiche erfolgreiche Naturschutzmaßnahmen wurden in der Region NÖ Mitte in den letzten Jahren umgesetzt, es gibt aber auch noch viel zu tun, das war das Resumee eines Workshops des Schutzgebietsnetzwerks Region NÖ Mitte.

Foto: eNu  |  NOEN, eNu
Um die Betreuung und Erhaltung der bestehenden Schutzgebiete in NÖ Mitte sicherzustellen, ist eine Zusammenarbeit im Rahmen des Schutzgebietsnetzwerks unerlässlich, damit Synergien genutzt werden können. Naturschutzorganisationen, lokale Expertinnen und Experten, Gemeinden und Privatpersonen können und sollen aktiv am Schutzgebietsnetzwerk NÖ Mitte mitwirken.

Die Energie- und Umweltagentur NÖ etabliert in jeder niederösterreichischen Hauptregion eine Anlaufstelle zur Koordinierung und Unterstützung aller Initiativen und Organisationen rund um das Thema „Schutzgebiete“.

„Zusammenarbeit mit allen Aktiven in der Region gefragt“

Dr. Michael Fusko, Schutzgebietskoordinator NÖ Mitte, unterstrich beim Workshop den Reichtum an Naturjuwelen und Schutzgebieten in der Region NÖ Mitte. Die drei Europaschutzgebiete „Tullnerfelder Donau-Auen“, „Wienerwald-Thermenregion“ und „Wachau und Wachau-Jauerling“ beherbergen eine große Zahl an geschützten Lebensraumtypen und Tier- und Pflanzenarten. „Hierbei handelt es sich um Naturjuwele, die erhalten bleiben müssen“, so Fusko.

22 der 70 niederösterreichischen Naturschutzgebiete liegen in dieser Region. Ergänzt werden diese Gebiete durch drei Landschaftsschutzgebiete und fünf Naturparke.

„Beim Schutzgebietsnetzwerk ist die Zusammenarbeit mit allen Aktiven in der Region gefragt. Die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich betraut in jeder der fünf Hauptregionen eine Ansprechperson, die für die Koordinierung der Maßnahmen zuständig ist und zum dauerhaften Erhalt der bestehenden Schutzgebiete beitragen soll“, erklärt Mag. Franz Maier, Leiter der Abteilung Natur & Ressourcen in der Energie- und Umweltagentur NÖ.