Erstellt am 14. Juni 2017, 19:26

von Beate Riedl

Happy End: Vermisster Radfahrer war in St. Pölten. Mountainbiker (23) kam von Tour nicht nach Hause, Suchaktion wurde abgebrochen, er meldete sich von selbst.

Laut Polizei ist von keinem Fremdverschulden auszugehen  |  APA (Webpic)

Bange Stunden hat wohl eine Familie in Neulengbach hinter sich: Ein 23-Jähriger brach am Samstag gegen 17 Uhr zu einer Radtour auf, am Sonntagfrüh war er noch immer nicht zu Hause. Schlimmstes wurde bereits vermutet: Ist er gestürzt, hat er sich verletzt oder zu sehr verausgabt? Der Mann hatte an diesem Tag auch kein Handy bei sich, sodass ihn niemand erreichen konnte. Der Bruder des 23-Jährigen informierte am Sonntagmorgen schließlich die Polizei, die sofort eine Suchaktion startete.

Nachdem vermutet wurde, dass der Radler entweder auf den Schöpfl oder in Richtung Buchberg unterwegs war, wurde die Gegend abgesucht. Auch der Hubschrauber drehte über dem Gebiet seine Runden. Wanderer, Radfahrer und Anrainer wurden gebeten, nach dem jungen Mann Ausschau zu halten.

Kurze Zeit später kam dann die gute Nachricht: Der junge Mann war in St. Pölten unterwegs und meldete sich telefonisch. Die Suchaktion konnte abgebrochen werden.