Neulengbach

Erstellt am 02. August 2016, 05:25

von Birgit Kindler

Burg: Die Jury steht fest. Vertreter aus verschiedenen Institutionen werden die Konzepte bewerten.

Die Neulengbacher Burg soll neu belebt werden. Die Jury, die die Konzepte bewertet, steht bereits fest  |  noen, Hell

Die Jury, die die Projekte zum Ideenwettbewerb bewertet, steht jetzt fest. Sieben Personen werden die Konzepte zur Neulengbacher Burg bewerten.

Als Vorsitzender fungiert Carl Aigner, Direktor des Landesmuseums Niederösterreich. „Er kennt Neulengbach sehr gut und war bereits bei der Schiele-Ausstellung in der Region tätig“, weiß dazu Matthias Zawichowski, Sprecher des Personenkomitees „Burg 2025“.

Ebenfalls in der Jury sitztecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki. Er wird besonders die wirtschaftliche Bewertung, die langfristige Wertschöpfung und Verwertbarkeit der Burg bei den Einreichungen betrachten.

Neben der wirtschaftlichen und unternehmerischen Nachhaltigkeit liegt Beate Cesinger besonders die Kreativität der Konzepte am Herzen. Die Rektorin der New Design University St. Pölten und Professorin für Unternehmertum ergänzt die Jury ebenfalls.

Karin Stieldorf wird ihr Augenmerk besonders auf die gestalterischen Dinge legen, sie ist Professorin an der Technischen Universität Wien am Institut für Architektur und Entwerfen.

Hinzu kommt Schriftstellerin Vea Kaiser. „Als Schriftstellerin aus der Region kennt sie die Neulengbacher Burg. Sie denkt in neuen Ebenen“, betont Zawichowski. Neben diesen fünf Mitgliedern wird die Jury noch von einem Vertreter der Donauuniversität Krems ergänzt. „Als Fachmann für Gestalten und Denkmalschutz wird diese Person sich vor allem um diese Bereiche kümmern“, erklärt Zawichowski.

Komplett wird die Jury ein Vertreter aus dem Personenkomitee machen. Mitglieder sind Gerald Binder, Harald Fercher, Gudrun Fercher-Grüner, Pamela Fischer, Hedwig Fohringer, Regina Leodolter, Ludwig Neumayr, Lothar Rehse, Hanns Schubert, Wolfgang Sumetzberger und Matthias Zawichowski. „Derzeit wissen wir aber noch nicht, wer in der Jury vertreten sein wird – es wird noch diskutiert“, sagt Zawichowski.

Zustande gekommen sind, laut Zawichowski, dieser Mix der Jurymitglieder, weil man mit den Personen aus den diversen Institutionen so viele verschiedene Bereiche wie möglich abdecken wollte.

60 Einreichungen für Wettbewerb

Registrieren für eine Konzeptabgabe kann man sich noch bis Freitag, 12. August. Abgegeben werden müssen die Arbeiten am 31. August, 14 Uhr. Die Vorprüfung der Einreichungen findet von 1. bis 11. September statt. Die Jurysitzung ist für 16. und 17. September angesetzt. Bis jetzt darf sich das Personenkomitee der Burg 2025 bereits über mehr als 60 Registrierungen freuen. Am Ideenwettbewerb teilnehmen wird übrigens auch die Unterdambacherin Katharina Huber mit ihrem Team.

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