Erstellt am 24. November 2015, 05:58

von Monika Dietl

Award für Bücherei. Der zweite Preis in der Kategorie „Innovation im Bibliothekenmanagement“ ging an die Neulengbacher.

Bei der Preisverleihung: Manuela Gsell, Astrid und Silvia Schweighofer, Elfriede Furtmüller, Landesrat Karl Wilfing, Kulturstadtrat Ferdinand und Christiana Klimka, Katharina Rozsa, Obmann der Kulturvereinigung Neulengbach Heinz Syllaba, Leiter der Stadtbibliothek Ewald Furtmüller und Sponsorin des 200 Euro-Gutscheins für Bibliotheksmobiliar Andrea Pfeffer.  |  NOEN, Dietl

Bereits zum fünften Mal fand die Verleihung des Niederösterreichischen Bibliotheken-Awards, heuer unter dem Motto, „Die Zukunft der Bibliotheken“ in Grafenegg statt. Diesmal war auch die Neulengbacher Bibliothek unter den Ausgezeichneten: Die Bücherei erhielt in der Kategorie „Innovation im Bibliothekenmanagement“ den zweiten Preis für die Zusammenarbeit mit der Kulturvereinigung Neulengbach rund um die Veranstaltung „Langsam ist es besser geworden. Vertriebene erzählen vom Wegmüssen, Ankommen und Dableiben“ im Rahmen der Langen Nacht der Museen.

Damals waren Zeitzeugen und Autoren zu Gast, deren Erinnerungen und Geschichten miteinander verwoben ein sehr eindrucksvolles, beklemmendes, auch ambivalentes Bild der Situation der Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat mit allen, auch sehr absurden Folgen zeichneten (die NÖN berichtete).

Landesrates Karl Wilfing machte in seiner Festansprache deutlich, welch enorm wichtigen Beitrag eine Bibliothek in einer Gemeinde leistet: „Bücher tragen viel bei zur Bildung und Förderung von Kompetenzen, Kreativität und Persönlichkeit. Auch bringt eine Bibliothek die große Welt in die einzelnen Gemeinden und wandelt individuelle Gefühle von Enge und Engstirnigkeit in Weltoffenheit. Das ist in diesen Zeiten sehr wichtig.“