Neulengbach

Erstellt am 25. April 2017, 05:21

von NÖN Redaktion

„Schule für alle“ soll es bald geben. Über Bildung einer integrativen Volksschul-Mehrstufenklasse wurde gesprochen.

Karin Apfelthaler, Bernadette Kogler-Schüller und Liesl Ehgartner unterhielten sich auch noch im Anschluss an die Infoveranstaltung angeregt miteinander.  |  NOEN, Monika Dietl

Bei der Veranstaltung „Schule für Alle Neulengbach“, zu der die Elterninitiative im BORG Neulengbach eingeladen hatte, kamen 60 interessierte Eltern, Lehrer, Professoren und Fachleute.

In Filmausschnitten wurde die integrative Volksschul-Mehrstufenklassse (MSK) vorgestellt. Dazu gab es Praxisbeispiele von österreichischen Mehrstufenklassen und eine Expertenrunde mit Lehrern aus der Lernwerkstatt Brigittenau und der MSK Purkersdorf. Wesentlich dabei ist, dass die Kinder sich ihre Lerninhalte selbstständig einteilen dürfen und mit ihrer Bezugslehrerin dann die Fortschritte und Schwierigkeiten besprechen.

Die Direktorin des Sonderpädagogischen Zentrums St. Christophen Gertraud Bauer-Fitz konnte einen Einblick in die schwierige geben und ihre umfangreichen Erfahrungen in die Diskussion einbringen. In Neulengbach wird wahrscheinlich ab 2017/18 die Vorschulklasse mit der ersten Volksschulklasse für Integration verschmolzen und an vier Tagen in zwei Parallelgruppen geführt. Die weitere Entwicklung wird erst im Laufe des nächsten Jahres entschieden.

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