Erstellt am 22. Juni 2016, 05:30

Paradies für Schlangen. Geschätzte 50 Ringelnattern gibt es beim Totzenbacher Schloss. "Es sind schöne und nützliche Tiere", sagt Herbert Berger.

Um die 50 Ringelnattern tummeln sich rund ums Totzenbacher Schloss. privat  |  NOEN

Ein wahres Paradies dürften Ringelnattern im Schlosspark in Totzenbach vorfinden, Schlossherr Herbert Berger schätzt die Zahl der nützlichen Kriechtiere auf etwa 50 Stück. „Wir haben schon wahre Prachtexemplare von eineinhalb Metern Länge beobachtet“, ist der Schlossherr stolz auf die schlängelnden „Mitbewohner“. Ringelnattern seien überaus nützliche Tiere, „sie haben sich im Laufe der Jahre in den Steinmauern des Schlosses rund um den Teich kontinuierlich vermehrt“, berichtet Berger, der von der Schönheit der Tiere sehr angetan ist.

Die Schlossherren sind bemüht, Kinder und Erwachsene davon zu überzeugen, dass diese Tiere nicht gefährlich und nicht giftig sind, aber sehr wohl zu ihrer Verteidigung beißen können. Das ist der Grund, wieso man sie auch nicht fangen sollte.

„Und vor einer Hochzeit gehen wir durch das ganze Areal, damit sich die Ringelnattern in ihre Verstecke zurückziehen. „Es soll sich ja niemand vor den Tieren schrecken“, betont der Schlossherr.

Bis Juni seien die Nattern in der Natur gut sichtbar, weil sie sich sehr gerne in der Sonne aufhalten, so Berger, „dann ziehen sie sich in die Steinmauern zurück und widmen sich der Brutpflege.“