Erstellt am 02. Januar 2016, 07:38

von Christine Hell

Pionierarbeit für die Umwelt geleistet. Erneuerbare Energie / Klimavertrag in Paris ist unter Dach und Fach. Josef Breitenecker hatte schon vor 30 Jahren eine geniale Idee. REGION WIENERWALD / Der Beschluss des neuen Klimavertrages auf der COP21 in Paris ist gefasst, damit wurde der weltweite

Hackschnitzel [ (c) www.BilderBox.com, Erwin Wodicka, Siedlerzeile 3, A-4062 Thening, Tel. + 43 676 5103678.Verwendung nur gegen HONORAR, BELEG, URHEBERVERMERK nach AGBs auf bilderbox.com], alternativ, Alternative Energie, alternativen, alternativenergie, alternativer, alternatives, alterniative, brennstoff, Brennstoffe, Brennstoffen, Energieerzeugung, Energiegewinnung, Energieindustrie, Energieindustrien, Energiekosten, Energiepreis, Energietarifen, energieträger, Energieversorgung, Energiewirtschaft, ernauerbar, ernauerbare, Erneuerbar, erneuerbare, Erneuerbare Energie, erneuerbarer, erneuerbares, erneurbaren, Hackschnitzel, Hackschnitzelheizung, Heizgut, heizmaterial, Heizmaterialien, Heizstoffe, Heizsystem, Heizsysteme, Holzheizungen, nachwachsende, nachwachsender, Ökoligisch, ökologische, ökologischen, ökologischer, ökologisches, Ökostrom, Rohstoff, Rohstoffe, Rohstoffen, Umweltfreundlich, umweltfreundliche, umweltfreundlichen, umweltfreundlicher, umweltfreundliches, Umweltschonende, Umweltschutz, Wood chips, wood-chips  |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

Der Beschluss des neuen Klimavertrages auf der COP21 in Paris ist gefasst, damit wurde der weltweite Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung und der Umstieg auf eine erneuerbare Energieversorgung besiegelt. Österreich hat in den vergangenen Jahrzehnten eine Vorreiterrolle eingenommen, und die heimischen Technologien zählen zur Weltspitze.

Eine ganz besondere Vorreiterrolle hat dabei der St. Christophener Josef Breitenecker eingenommen, denn er hatte bereits vor 30 Jahren, als überaus viele ihre Heizungen bequem mit Öl betrieben, die Idee, importierte Energie durch Holz aus heimischen Wäldern zu ersetzen. Im September 1995 gründete der engagierte St. Christophener die „Fernwärmeversorgung Neulengbach“.

Dem ersten Projekt in den Neulengbacher Akademie-Bauten folgten Hackschnitzelanlagen in St. Christophen, Tullnerbach, Neulengbach, Asperhofen, Altlengbach und in Kirchstetten. 2014 wurde die Heizanlage für die Hauptschule in Böheimkirchen gebaut, 2016 ist der Anschluss des neuen Gemeindezentrums und der Raiffeisenbank sowie mehrere Wohnhäuser geplant.

„Es ist relativ einfach, etwas für die Umwelt zu tun, die Menschen müssten nur über ihren Schatten springen und sich für heimische Heizmittel entscheiden.“ Josef Breitenecker

Der Obmann der „Regionalen Energie Wienerwald“, wie die Genossenschaft seit dem Jahr 2013 heißt, hat in unzähligen Gesprächen, Sitzungen und Verhandlungen Zähigkeit und Verhandlungsgeschick bewiesen und wichtige Pionierarbeit in Sachen Heizen mit erneuerbarer Energie geleistet. „Es war oft enorm schwierig, Leute vom neuen Gedanken des Heizens im Sinne des Umweltschutzes zu begeistern“, berichtet der Obmann, „mein bester Mitstreiter vom Anbeginn war Johann Tober.“ 12.000 Kubikmeter Hackschnitzel liefern die Mitglieder jährlich aus den Wäldern der Umgebung zu den Heizwerken der Genossenschaft, 240.000 Euro werden dafür bezahlt. „Die Einnahmen der Genossenschaft werden zu 100 Prozent in der Region ausgegeben“, ist Breitenecker stolz.