Erstellt am 15. April 2016, 07:54

von Eduard Riedl und Renate Hinterndorfer

Pläne für den Buchberg. Historische Wallanlage soll besser präsentiert werden. Für Vertreter der Leaderregion ist Projekt gut vorstellbar. Jetzt geht es um genauere Inhalte.

 |  NOEN, Christian Philipp

Am Gipfelareal des Buchbergs befindet sich eine bronzezeitliche Wallanlage aus dem späten zweiten vorchristlichen Jahrhundert. Diese soll besser präsentiert werden, wenn es nach der Gemeinde Maria Anzbach geht.

Vizebürgermeister Helmut Peter (VP) berichtete in der Gemeinderatssitzung über die Pläne zum Buchberg: „Wir haben da etwas ganz Besonderes, eine historische Stätte, die für die Gemeinde sowie für die gesamte umliegende Region von großer Bedeutung sein kann. Ziel ist es nun, die Anlage so zu präsentieren, dass sie auch für die vielen Besucher des Buchbergs sichtbar und erlebbar wird. Dazu hat es eine Besprechung mit dem Leader-Management gegeben. Hier wurde uns eine sehr attraktive Förderschiene sowie weitere Unterstützung in Aussicht gestellt.“

Wettbewerb ist angedacht

In der ersten Phase wird es darum gehen, ein Gesamtkonzept für die Präsentation zu erstellen, etwa mit einem Wettbewerb. Entsprechende Ideen gebe es bereits in großer Zahl. „Wir hoffen natürlich, auch unsere Partnergemeinden auf dem Buchberg, Neulengbach und Asperhofen, für die Sache begeistern zu können“, so Helmut Peter.

Matthias Zawichowski, Manager der Leaderregion Elsbeere Wienerwald, begrüßt den Vorstoß aus Maria Anzbach: „Das klingt gut und vielversprechend, und es freut mich, dass etwas passiert.“ Nach dem Erstgespräch mit einer parteiübergreifenden Delegation aus Maria Anzbach braucht die Leaderregion jetzt mehr Infos von Gemeindeseite: „Es fehlen noch wesentliche Inhalte. Es geht um gemeindeübergreifende Abstimmungen“, so Zawichowski. Wenn klar ist, welche Gemeinden mitmachen, könne man das Projekt einstufen und etwas über Förderquoten sagen. In weiterer Folge könnte das Projekt dann schon in der Juni-Sitzung der Leaderregion behandelt und bewilligt werden, so Zawichowski.

Der Neulengbacher Bürgermeister Franz Wohlmuth erklärt, dass man sich die Maria Anzbacher Ideen anschauen müsse: „Wenn es touristisch von Vorteil ist, wird man für das Thema offen sein.“

Für den Maria Anzbacher Vizebürgermeister Helmut Peter steht fest, dass ein von vielen Interessierten gemeinsam getragenes Projekt entstehen könnte, das „uns allen einen faszinierenden Blick in die ferne Vergangenheit unserer Region eröffnet.“