Erstellt am 06. April 2016, 17:34

von Christine Hell

Projekt im Himalayagebiet: Schule wird aufgestockt. Raffael Sterkl und Gerlinde Dombrowski haben viel Kraft in den Schulbau für tibetische Flüchtlingskinder investiert, jetzt gibt es Pläne für die Erweiterung.

Tibetischen Flüchtlingskindern und Mädchen aus ärmsten Verhältnissen wird mit den Schulprojekten die Chance auf Bildung gegeben. privat  |  NOEN, zvg

Raffael Sterkl und Gerlinde Dombrowski waren schon mehrmals in Nordindien. Sie unterrichteten tibetische Flüchtlingskinder und Kinder aus ärmsten Verhältnissen und lehrten ihnen Grundlagen des Gartenbaus.

Schließlich wurde mit der Hilfe der beiden Neulengbacher eine Schule in Spiti Valley gebaut, 130 Kinder werden von zehn Lehrern unterrichtet und betreut, die Kinder sind im schuleigenen Internat untergebracht. (die NÖN berichtete).

„Die Eröffnung im vorigen August war ein Riesenfest“, berichtet Raffael Sterkl, Obmannstellvertreter der Tibethilfe Niederösterreich, der zum Eröffnungsfest eingeladen worden war.

Der Erhalt der Schule wird teilweise von der indischen Regierung unterstützt, aber auch durch verschiedene Patenschaften und Spenden ermöglicht.

„Jetzt gibt es wieder ein neues Ziel und neue Pläne“, berichten Raffael Sterkl und Gerlinde Dombrowski: Die im Vorjahr eröffnete Mädchenschule soll aufgestockt werden, ein Gymnasium, die „Girls High School“ soll als erstes Stockwerk über die Mädchenschule gebaut werden.

36.000 Euro kostet der Bau der High-School

„Mit dem Bau dieser High School wäre es möglich, auch Kindern aus bettelarmen Familien den Zugang an indischen Universitäten zu ermöglichen“, freuen sich die beiden jungen Neulengbacher.

Die Kosten für den Bau der High-School werden etwa 36.000 Euro betragen. Mit dem Bau wird begonnen, sobald die Geldmittel beisammen sind, die Fertigstellung ist für 2018 geplant.

Spenden mit Einnahmen vom Jungpflanzenmarkt

„Um dieses große Ziel zu erreichen, werden wir uns wieder sehr ins Zeug legen und auch heuer wieder unseren Benefiz-Bio-Jungpflanzen-Markt in Neulengbach veranstalten“, kündigen Sterkl und Dombrowski an: Am Samstag, 30. April und am Sonntag, 1. Mai, bieten sie in der Schubertstraße 331 in Neulengbach Bio-Gemüsepflanzen, Hochbeete, Bio-Erde und Balkonblumen zum Kauf an.

„Wir hoffen, dass wir damit sehr erfolgreich sind, und Startkapital für das neue Schulprojekt zusammen bekommen“, sind die beiden engagierten Neulengbacher voller Hoffnung und Tatendrang.