Erstellt am 17. Juli 2016, 09:12

von Birgit Kindler

28-Jähriger hat für Darlehen getrickst. Um an Geld zu kommen, hat ein Mann seinen Gehaltszettel gefälscht. Er ist geständig.

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Urkundenfälschung und schwerer Betrug wird einem 28-Jährigen aus dem Bezirk St. Pölten vorgeworfen. Außerdem soll er andere Personen der Urkundenfälschung bezichtigt haben. Vor Richter Slawomir Wiaderek zeigte er sich im Prozess am Landesgericht St. Pölten geständig, was die Urkundenfälschung betrifft. Er habe ein Darlehen aufnehmen wollen und deswegen seinen Gehaltszettel gefälscht. Sorgen, dass er das Geld nicht zurückzahlen konnte, machte er sich nicht, gibt der 28-Jährige an. Als Finanzdienstleister habe er schließlich viel verdient und Provision kassiert.

Unklar ist, ob der Angeklagte wegen Betruges verurteilt wird. Ein Zeuge sagt aus, dass er über Vermittlung vom 28-Jährigen einen Leasingvertrag ohne Anzahlung bekommen hätte. „Bei der Abwicklung des Geschäfts waren schon alle Papiere vorbereitet“, so der Zeuge. „Haben sie sich da nicht gewundert“, fragt ihn der Richter. Er habe nur das Auto gesehen, gibt der Zeuge an. Ebenfalls sagt er aus, dass man ihm Kreditlöschungen angeboten habe.

Der Prozess wird auf den 29. August vertagt, ein Zeuge soll noch vernommen werden.