Erstellt am 04. April 2017, 04:30

Vorsicht bei Spendensammlern. Wird im Namen des Roten Kreuzes um Geld gebeten, könnte es sich um Betrüger handeln.

 |  APA (Symbolbild/Gindl)

Vor Trittbrettfahrern beim Spendensammeln warnt das Neulengbacher Rote Kreuz: „In diesem Monat sorgten einige dubiose Spendensammler für Verwirrung im Wienerwald.“ Sollten Personen im Namen des Roten Kreuzes um eine Spende bitten, ist Vorsicht geboten, denn das Rote Kreuz führt aktuell keine Haussammlung in der Region durch.

Anfragen aus der Bevölkerung

„In letzter Zeit erreichten uns auffällig viele Anfragen aus der Bevölkerung. Das Rote Kreuz führt aktuell keine Haussammlung in Altlengbach, Neulengbach, Neustift-Innermanzing, Brand-Laaben, Eichgraben, Maria Anzbach und Asperhofen sowie den umliegenden Gebieten durch“, stellt Bezirksstellenleiter Johannes Hiller klar. Spendensammler, die derzeit unterwegs sind, sind also nicht vom Roten Kreuz. Da es in der Vergangenheit bereits etliche unseriöse Sammler gegeben habe, rät Hiller zu Vorsicht und empfiehlt, sich einen Ausweis zeigen zu lassen.

Anzeigen bei der Polizei hat es bisher noch nicht gegeben. Die Exekutive rät aber grundsätzlich zur Vorsicht, da immer wieder Betrüger mit falschen Absichten unterwegs seien. Ein Neulengbacher Polizist betont: „Immer hellhörig sein und einen Ausweis verlangen.“