Erstellt am 08. Dezember 2015, 08:23

von Christine Hell und Renate Hinterndorfer

Weihnachtsgeschäft läuft ganz passabel. Bei den milden Temperaturen kommt wenig Weihnachtsstimmung auf. Suche nach Geschenken hat trotzdem begonnen.

Juweliermeister Friedrich Pfeffel zählt Engelsrufer und den »Baum des Lebens« sowie Uhren zu den Rennern des heurigen Weihnachtsgeschäftes.  |  NOEN, Foto: Hell

Das Wetter habe bis jetzt im Advent nicht gerade zur Weihnachtsstimmung beigetragen, sagt Friedrich Pfeffel und er ergänzt: „Es ist aber jedes Jahr so, dass am ersten langen Einkaufssamstag noch weniger Geschenke für Weihnachten besorgt werden, das Geschäft wird dann aber von Woche zu Woche stärker.“ Der Juweliermeister hält sein Geschäft seit 8. Dezember von Montag bis Samstag durchgehend von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Zu den möglichen Rennern im heurigen Weihnachtsgeschäft zählt der Neulengbacher Juwelier die „Engelsrufer“, die schon über Jahre hinweg sehr gerne als Geschenk gekauft werden, und den völlig neuen „Baum des Lebens“.
„Alles, was unter 250 Euro kostet, ist beim Geschenkekauf sehr begehrt“, weiß Pfeffel. Auch Uhren seien immer als Geschenk beliebt, Fashionmodelle genauso wie Markenuhren oder Klassiker. Gutscheine werden zu Weihnachten nicht so gerne zum Geschenk gemacht, so der Juweliermeister. Der große Vorteil, sollte man doch nicht das Richtige ausgewählt haben: Bei Juwelier Pfeffel darf nach Weihnachten umgetauscht werden.

„Damen freuen sich immer über Brillanten, ganz gleich,
ob in einem Ring oder im Ohrschmuck. Auch die echte
Perle ist wieder gefragt.“
Friedrich Pfeffel, Neulengbach

Im Modehaus Frank ist man mit dem bisherigen Weihnachtsgeschäft ganz zufrieden: „Die Leuten schauen schon um Geschenke, wir haben ganz gute Resonanzen“, berichtet Karin Frank. Das warme Wetter sieht sie nicht als Problem: „Wir werden uns an die milderen Temperaturen gewöhnen müssen. Man muss halt darauf reagieren.“ Statt dicker Jacken seien eher leichte Daunenjacken gefragt, auch bei Pullis brauche man keine ganz dicken Materialien mehr. Das Modehaus war auch am Feiertag geöffnet: Das sei kein schlechter Tag, auch wenn es am 8. Dezember viele Leute in Einkaufszentren ziehe.

Auch die „Neulengbacher Zehner“ gibt es noch. „Sie sind als Geschenk optimal“, rät der Obmann der aktiven Wirtschaft Neulengbach Georg Brutschy, sie ließen sich hübsch verpacken und der Beschenkte könne in allen privaten Geschäften Neulengbachs einkaufen und sich seine Wünsche erfüllen.