Erstellt am 25. April 2016, 07:52

von Beate Riedl

„Schule verraucht“: Feuerwehr übte. Einen „heißen“ Tag erlebten die Schüler der „Neuen Schule“ in Furth, als die Feuerwehr Unter-Oberndorf zu einer groß angelegten Übung lud. 46 Kinder nahmen mit ihren Lehrern daran teil.

 |  NOEN, Eduard Riedl
In zwei Gruppen bekamen die Schüler Infos über die Aufgaben der Feuerwehren und einen Einblick in die vielseitigen Tätigkeiten. Dabei konnten die Kinder die Ausrüstung ansehen, in die Hand nehmen und selbst probieren. Mit Spannung beobachteten sie, wie ein Feuerwehrmann seine Einsatzbekleidung anlegte und welches Gewicht (20 Kilogramm) er dabei zu tragen hat.

Außerdem wurden Löschübungen mit dem Brandsachverständigen Werner Hoyer-Weber gemacht. Die Kinder beobachten, welche Stichflamme entsteht, wenn ein Glas Wasser in einen Fettbrand geleert wird und es zu einer Fettexplosion kommt und welche Folgen es hat, wenn leeren Spraydosen und Gaskartuschen mit Feuer in Berührung kommen.

Mit Nebelmaschine Schulgebäude verraucht

Nach der Theorie wurde mit der Nebelmaschine das Schulgebäude verraucht, um einen Brand im Gebäude zu simulieren. Dabei übten die Schüler und Florianis die Evakuierung aus dem Gebäude, es wurden auch zehn Kinder „vermisst“, aber dann von den Feuerwehrleuten mit Atemschutz aus dem Gebäude gerettet: Sechs wurden von den Einsatzkräften aus dem Haus getragen, vier über die Leiter in Sicherheit gebracht.

Übungsleiter Johannes Blauensteiner war von der Disziplin, der Fröhlichkeit und dem Interesse der Kinder, die zum perfekten Gelingen der Übung beigetragen haben, beeindruckt. Schulleiterin Andrea Pisa: „Natürlich hoffen wir, dass wir so einen Einsatz niemals brauchen werden. Aber es ist beruhigend zu wissen, dass man im Fall des Falles Unterstützung von einem so kompetenten, engagierten und liebenswürdigen Team bekommt.“