Erstellt am 15. April 2016, 17:54

von Andrea Stoiser

Sicherheit ist ein großes Thema. Experten der Exekutive waren eingeladen und beantworteten viele Fragen.

Ein Polizeiauto der österreichischen Polizei. Fahrzeug der Polizei  |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)

Im Gemeindezentrum fand ein Informations- und Gedankenaustausch zu Fragen der Sicherheit in Eichgraben statt. Eingeladen waren alle Mitglieder des Gemeinderates. Als Experten standen Bezirkskommandant Gerhard Pichler, Kriminalreferent Chefinspektor Karl Gross und der Kommandant der Polizeiinspektion Altlengbach Kontrollinspektor Alois Hayden zur Verfügung.

„Es war eine sehr informative Veranstaltung“, freut sich Bürgermeister Martin Michalitsch.

Es wurde berichtet, dass die Zahl der Einbrüche in Eichgraben über die letzten fünf Jahre konstant geblieben ist. Es sei kein Zusammenhang mit Flüchtlingen zu beobachten. Am Werk seien organisierte Banden, die nur aufgrund von Spurensicherung oder eindeutiger Hinweise geschnappt werden können.

Helga Maralik von der GLU, die bereits mehrmals zu dem Thema eine Anfrage an den Bürgermeister gerichtet hatte, fand diese Veranstaltung ebenfalls grundsätzlich positiv. Nur der Statistik, die sich auf den gesamten Bezirk erstreckt, kann sie nicht so viel abgewinnen. „Betrachtet man Eichgraben alleine, sind die Einbrüche in den ersten Monaten dieses Jahres wesentlich gestiegen“, so Maralik. In den letzten Wochen hat sich diese Situation allerdings wieder beruhigt. „Da hatten wir keinen Einbruch zu verzeichnen“, freut sich der Bürgermeister.

Mehr Nachtdienste durch Fusionierung

Postenkommandant Alois Hayden informierte über die Dienststelle in Altlengbach: Sie ist mit 13 Planstellen voll besetzt. Seit der Zusammenlegung der Polizeiinspektionen Eichgraben und Altlengbach sind mehr Nachtdienste möglich und so können Beamte auch in zivil arbeiten.

Sicherheitstipps

  • Briefkasten regelmäßig entleeren.

  • Licht mit Zeitschaltuhr installieren.

  • Alarmanlage installieren.

  • Bei Beobachtung merkwürdiger Vorgänge in der Nachbarschaft sofort und nicht erst am nächsten Tag den Notruf wählen.

Auf Wunsch gibt es auch eine kostenlose Beratung durch einen Präventionsbeamten.
Terminvereinbarungen unter: 059 133 3161-100