Erstellt am 20. April 2016, 15:14

von Monika Dietl

Spannende Tour: Abenteuer Australien. Elf Monate lang war Clemens Schnitzer am anderen Ende der Welt unterwegs. Jetzt gab er Einblicke in seine Erlebnisse.

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Von einer außergewöhnlichen Reise, die ihn elf Monate lang durch Australien und Neuseeland führte, berichtete Clemens Schnitzer in einem hochinteressanten Vortrag im Gemeindesaal Asperhofen.

Der 24-jährige Wimmersdorfer hatte schon früh den Wunsch, eines Tages die Welt zu erkunden, und so entschloss er sich nach einer eher kurzen Planungsphase, seinen Job als Metalltechniker zu kündigen und den fünften Kontinent zu bereisen. Er buchte nur den Hinflug und zwei Nächte in einem Hostel. Dann begann seine Abenteuerreise am anderen Ende der Welt.

Abentuer am geheimnisvollen Kontinent

Während seiner Tour nächtigte er meistens im eigenen Zelt. Oft nützte er die Gelegenheit zu tauchen und zu surfen, wanderte durch enge Canyons und erkletterte steile Felswände; dabei lernte er Techniken kennen, die ihm völlig fremd waren. Kängurus, Koala, Robben und Kakadus sah er aus nächster Nähe. Das Nationaltier der Neuseeländer, den flugunfähigen Kiwi, konnte er nur im Museum betrachten. Zwischendurch nahm er immer wieder Arbeit an, um Geld für die Weiterreise zu verdienen und lernte viele neue Freunde kennen. Auch einen Autounfall überlebte er unbeschadet.

Weihnachten verbrachte er fern seiner Heimat mit vielen Jugendlichen am Sandstrand an einer der vielen australischen Küsten, doch: „Es fehlte die Familie und es war nicht wirklich meins.“

Ein Highlight seiner Reiseerfahrungen war der dreiwöchige Besuch seiner Eltern, mit denen er die Westküste Australiens mit einem Mietauto erkundete. Auch Kultur stand auf dem Programm: Mit Vater und Mutter besuchte er im weltberühmten Opernhaus von Sydney Mozarts „Zauberflöte“.

Seine Abenteuer und die tiefen Eindrücke haben Spuren hinterlassen und seine Sicht auf viele Themen grundlegend verändert.