Erstellt am 29. Oktober 2015, 05:32

von Ernst Klement

Tipps zum Schutz vor Einbrechern. Hund, Beleuchtung oder Alarmanlage bieten besten Schutz. Verdächtige Wahrnehmungen sollen gleich gemeldet werden.

Gerhard Leidinger, Clemens Kostolecky, Oswald Steinberger, Fritz Hackl, Ferdinand Höllerer, Armin Kotlaba und Karl Pyringer beim Informationsabend in Brand-Laaben.  |  NOEN, Klement

Einbrüche haben wieder Hochsaison. Jetzt in der Dämmerung starten wieder viele Banden ihre Beutezüge. Die „Kriminaltouristen“ haben es auf Uhren, Münzen und Schmuck abgesehen.

Deshalb lud die ÖVP zu einer kriminalpolizeilichen Beratung in das Hotel zur Post in Laaben ein. Hintergrund für die Gemeinderäte Gerhard Leidinger und Armin Kotlaba, die zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen hatten, war, dass die Einbrüche im Gemeindegebiet angestiegen sind. 2013 gab es in Laaben keinen Einbruch, 2014 waren es drei und in diesem Jahr kam es bereits zu neun Einbrüchen.

Anstieg der Einbrüche seit 2013

Ein Besucher wollte diesen Anstieg auf das Fehlen des Polizeipostens in Laaben zurückführen. Polizist Fritz Hackl verwies auf die Nähe zur Autobahn: „So schnell die Einbrecher kommen, so schnell sind sie auch wieder weg.“ Daher konnte auch noch keiner dieser neun Einbrüchen aufgeklärt werden. Die Einbrüche erfolgten dort, wo niemand zu Hause war. „Die Täter sind nicht auf Konfrontation aus, sie wollen rasch zu Geld und Schmuck kommen“, erklärt der Polizist. Im Rahmen des Vortrages klärte er auch auf, wie man sich am besten schützen kann: „Der beste Schutz ist ein Hund. Vorteilhaft ist auch, wenn das Haus beleuchtet oder mit einer Alarmanlage gesichert ist“, so Fritz Hackl. Abschließend kam die Bitte der Kriminalisten, bei jeder ungewöhnlichen Beobachtung die Polizei zu verständigen: „Wir könnten bei einer sofortigen Kontrolle dieser Autos so manchen Einbruch aufklären.“