Erstellt am 15. Juni 2016, 10:33

von NÖN Redaktion

Todesfall Helena K.: Warten auf toxikologisches Gutachten. „Man glaubt nicht, dass so etwas im eigenen Ort passieren kann. Wenn man die Familie kennt, ist das natürlich ein Schock“, sagt der Neulengbacher Bürgermeister Franz Wohlmuth zum Tod von Helena K.

 |  NOEN, zvg/Collage Bruckmüller

Wohlmuth kennt die Frau seit ihrer Kindheit, seine Tochter ging mit Helena in den Kindergarten und in die Schule.

Wie

und unten) gibt der Tod der zweifachen Mutter Rätsel auf. Helena K. wurde am Samstag tot aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten wurde eingeschaltet.

"Keine Anhaltspunkte für eine Vorsatz-Tat"

Laut dem vorläufigen Obduktionsergebnis gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Dies betreffe Schnitt- und Stichverletzungen, die das Opfer aufgewiesen habe, teilte Karl Wurzer, Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten auf Anfrage mit. Die Anklagebehörde wartet nun das toxikologische Gutachten ab.

Der Ehemann wurde vorübergehend festgenommen, ist aber wieder enthaftet worden. Es gebe "keine Anhaltspunkte für eine Vorsatz-Tat", sagte Michaela Obenaus von der Staatsanwaltschaft.

Die Sprecherin wies ebenso wie ihr Kollege Karl Wurzer darauf hin, dass ein Zusammenhang mit Drogen nicht auszuschließen sei.

„Aufbauend auf das toxikologische Gutachten werden weitere Ermittlungsschritte überlegt“, sagt Karl Wurzer. Gegen den Ehemann der 38-Jährigen läuft laut Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Das Endergebnis der Untersuchungen ist erst in mehreren Wochen zu erwarten.