Erstellt am 20. Oktober 2016, 05:08

von NÖN Redaktion

Großes Interesse: Die Geschichte im Schloss. Die Ausstellung ist gut besucht, am kommenden Wochenende gibt es noch einmal einen Blick in die Vergangenheit.

Einige besonders seltene Ausstellungsstücke steuerte das Stiftsarchiv von Seitenstetten für die Ausstellung bei, zum Beispiel auch eine echte Lutherbibel aus dem 16. Jahrhundert.  |  privat

Am kommenden Wochenende ist die Ausstellung im Schloss Totzenbach zum letzten Mal zu sehen. Gezeigt werden Einblicke in die Geschichte des Schlosses Totzenbach und seiner Umgebung. Besonderes Highlight: Der Burgenforscher Gerhard Reichhalter und der Archäologe Christoph Öllerer führen am Sonntag, 23. Oktober, ab 14 Uhr durch das Schloss und decken die Baugeschichte des imposanten Baus auf.

Marcel Chahrour (l.) und Schlossherr Herbert Berger (r.) freuten sich, dass sich auch Bürgermeister Hans Hell aus Böheimkirchen, Bürgermeister Paul Horsak aus Kirchstetten und Leaderregion-Obmann Josef Ecker aus Asperhofen begrüßen konnten.  |  privat

Die vorläufige Bilanz fällt sehr erfreulich aus: „Die Ausstellung lief trotz des teilweise schlechten Wetters sehr erfolgreich, durchschnittlich 200 Besucher haben die Ausstellung jedes Wochenende gesehen“, berichtet Marcel Chahrour vom Projektteam Zeitzeigen.

Erfreulich sei auch das große Interesse der Schulen aus der Region: Klassen aus Kirchstetten, Böheimkirchen und Neulengbach besuchten die Ausstellung im Rahmen ihres Unterrichts.

Teich und Weg ums Schluss ein wichtiger Teil

Neben einer Reihe von seltenen Exponaten, die im Schlosskeller zu sehen sind, ist vor allem der Weg rund ums Schloss und den malerischen Teich ein wichtiger Teil der Ausstellung.

Gut angenommen wurden auch die zahlreichen Angebote für Kinder. So konnten mit Tonbausteinen Burgen nachgebaut und mittelalterliche Kinderspiele ausprobiert werden.

Einmal gibt es die Gelegenheit dazu noch am kommenden Wochenende: Silvia Dygryn aus Ollersbach zeigt am Samstag um 14 Uhr Spiele aus dem Mittelalter vor und lädt zum Ausprobieren ein, Theresia Rald liest am Sonntag um 14 Uhr Geschichten rund um Ritter und Burgfräulein.

Großes Interesse fand auch der Besuch eines Ritters: Patrick Pröll aus St. Pölten zeigte, was ein echter Ritter alles zu schleppen hatte. Einige Teile der Ausstellung - darunter auch das imposante Schlossmodell - sollen im Rahmen einer Dauerausstellung weiterhin gezeigt werden. „Das wird unser Winterprojekt“, ist vom Zeitzeigen-Team zu erfahren.