Erstellt am 23. März 2016, 08:04

von Eduard Riedl

Trauer um frühere Schuldirektorin. Zahlreiche Trauergäste nahmen am Begräbnis von Elisabeth Weissmann teil. Sie starb nach kurzer Krankheit.

Abschied nehmen hieß es von Elisabeth Weissmann, die im 68. Lebensjahr verstorben ist.  |  NOEN, Bestattung/Hofstätter

Familie und Freunde, ehemalige Schüler so wie Lehrerinnen und Lehrer der Volksschule nahmen gemeinsam Abschied von der langjährigen Volksschuldirektorin Elisabeth Weissmann.

Sie starb nach kurzer schwerer Krankheit, am 9. März im 68. Lebensjahr. Bei der Heiligen Messe, die Prälat Pfarrer Leopold Schagerl in Vertretung des erkrankten Pfarrers zelebrierte, gedachte man der verstorbenen Direktorin.

In seiner Ansprache ging Leopold Schagerl auf das Leben von Elisabeth Weissmann ein. „Liesl“ wie sie von Freunden und Kollegen liebevoll genannt wurde, unterrichtete ab 1974 als ortsansässige Lehrkraft in der Volksschule Maria Anzbach. Bis zum Jahr 2000 war sie als Lehrerin tätig, von September 2000 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2007 wirkte sie als Direktorin. Diese Tätigkeit führte sie mit viel Liebe und Hingabe den Kindern gegenüber und zur vollsten Zufriedenheit ihrer Kollegenschaft aus.

In ihrer Amtszeit organisierte Elisabeth Weissmann viele Schulveranstaltungen, wofür sie vom Bezirks- und Landesschulrat geehrt wurde. Mit Stolz und Freude erfüllte sie, dass mit Ursula Vizdal eine ihrer ehemaligen Schülerinnen nach ihr die Schulleitung der Maria Anzbacher Volksschule übernahm.

Elisabeth Weissmann hinterlässt ihren Ehemann Franz, mit dem sie seit 1972 verheiratet war, zwei Töchter und zwei Enkelkinder. Das Handarbeiten war in ihrer Freizeit neben der Familie ihre wichtigste Freizeitbeschäftigung. Jedes Familienmitglied wurde mit einem selbst gestrickten Schal oder einer Haube ausgestattet.

Anstatt von Blumen und Kranzspenden wurde um Spenden für die Pfarrkirche Maria Anzbach gebeten.