Erstellt am 11. Oktober 2016, 04:06

Sport und Kultur in Laaben am Ende?. Schwach besucht war am Freitag die Diskussionsrunde über die Vereine.

 |  NOEN, Symbolbild

Der Sport- und Kulturverein hat derzeit an die 100 Mitglieder, die regelmäßig in der Volksschule Angebote des Vereins konsumieren. Die Kinder nützen vor allem das Fußballtraining von Richard Thaqi. Doch mit Jahresende könnte der Verein Geschichte sein, wenn sich kein neuer Obmann findet. Das ergab die Diskussionsrunde am Freitag im Hotel zur Post, zu der Bildungsgemeinderat Gerhard Mühlbauer einlud. Nur zehn Personen waren dabei, darunter auch VP-Bürgermeister Helmut Lintner und SPÖ-Obmann Georg Parrer.

Wenig Interesse an Sport und Kultur

Ein enttäuschter Gerhard Mühlbauer: „Ich hätte nicht gedacht, dass sich so wenige Laabener für Sport und Kultur interessieren.“ Obmann Sepp Walchhofer bekräftigte, dass er bei der Generalversammlung am 18. November sein Amt zurücklegt. „Ich habe 14 Jahre mit großem Engagement dieses Amt ausgeführt. Jetzt bin ich 65 Jahre und zu alt für große sportliche Herausforderungen. Da muss ein Jüngerer her.“ Ohne Obmann und Vorstand wird es keine Aktivitäten mehr geben. Gerhard Mühlbauer hofft noch immer: „Vielleicht wacht die Bevölkerung noch auf und verhindert die Schließung.“

Martin Rebernigg erklärte: „Meine Kinder sind begeistert vom Fußballspielen. Es wäre eine Katastrophe für die Gemeinde, wenn der Verein aufhört.“ Seniorenbundobmann Peter Praschl Bichler betonte: „Laaben hat als einziger Ort in der Region keinen Fußballverein, das rächt sich nun, da wir deshalb auch keine Sportgemeinschaft haben.“

Auch Tennisverein in der Krise

Der sportliche Leiter des Tennisclubs Laaben Martin Szerencsics hofft, dass der Gemeinderat hinsichtlich der Sportförderung der noch verbliebenen Sportvereine endlich aufwacht: „Ich fordere immer mehr Unterstützung für den Tennisclub Laaben. 500 Euro im Jahr sind zuwenig. Damit kann man eine Tennisanlage mit Clubhaus und zwei Jugendmannschaften im Meisterschaftsbetrieb nicht führen.“

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