Kirchstetten

Erstellt am 05. Juli 2016, 05:58

von Birgit Kindler

Verletzung am Auge: Laserpointer schuld?. 14-jähriges Mädchen hat durch grünen Lichtstrahl eine Sichtfeldeinschränkung erlitten.

Symbolbild

Auf Zivilcourage hofft ein besorgter Vater. Seine 14-jährige Tochter wurde nämlich kürzlich nach eigenen Angaben von einem grünen Lichtstrahl geblendet und leidet seitdem an einer Sichtfeldeinschränkung am rechten Auge. Die Verletzung musste im Spital behandelt werden, ob die Sichteinschränkung wieder geheilt werden kann, steht derzeit noch nicht fest.

Der Vater hofft, dass sich Personen, die Vorkommnisse mit Laserpointern beobachtet haben, melden und zur Aufklärung beitragen. Zugetragen hat sich der Vorfall, als das Mädchen mit anderen Jugendlichen am Umkehrplatz in Hinterholz spielte. Plötzlich verspürte die 14-Jährige einen stechenden Schmerz am rechten Auge. Ein grüner Laserstrahl hat sie nach eigenen Aussagen geblendet. Auch ein Freund soll im Gesicht von dem Lichtstrahl getroffen worden sein. Die Jugendlichen vermuteten sofort, dass der grüne Lichtstrahl von einem Laserpointer gekommen ist.

„Die Ermittlungen laufen“

Mit ihren Freunden ging das Mädchen zu nahegelegenen Häusern und fragte, ob sie kürzlich einen Laserpointer benutzt hätten, was von den Bewohnern aber verneint wurde. Gemeinsam mit ihrem Vater erstattete die 14-Jährige Anzeige bei der Polizeiinspektion Böheimkirchen. Seitens der Polizisten gibt es derzeit noch keine Auskunft. „Die Ermittlungen laufen“, heißt es.

Gerüchten zufolge soll übrigens im selben Bereich ein Hubschrauberpilot mit einem Laserpointer geblendet worden sein, was die Polizisten aber ebenfalls nicht kommentierten. Seitens der Gemeinde weiß man nichts von Vorkommnissen mit Laserpointern. „Das war in der Gemeinde nie Thema“, sagt Bürgermeister Paul Horsak.