Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:42

von Renate Hinterndorfer

Zum dritten Mal Haube für "Linde". Landgasthof zur Linde in Laaben bekam nach 2011 und 2014 auch heuer wieder die begehrte Auszeichnung.

Robert und Gerti Geidel freuen sich mit Küchenchefin Regina Waldherr über 13 Punkte und eine Haube.  |  NOEN, Ernst Klement

13 Punkte, eine Haube: Die Testesser von Gault Millau waren mit den Kochkünsten von Regina Waldherr wieder zufrieden. Voll des Lobs sind sie etwa für die perfekt temperierte, zarte Beinfleisch-Sulz mit eingelegten Zwiebeln, die hervorragend wärmende Ochsensuppe und das auf den Punkt gebratene Zanderfilet im Erdäpfelmantel.

Auch das Rehfilet im Brotmantel hat die Tester überzeugt. Und die Nachspeisen natürlich. Als Pluspunkt wurde auch die große Auswahl an Weinen im Halbflaschen-Format gewertet. So wurde der Landgasthof zur Linde auch heuer wieder mit der begehrten Haube ausgezeichnet.

Regionale Produkte und hohe Qualität

„Wir sind zufrieden, unser Qualitätsdenken, unser Tun und Handeln wird von vielen bestätigt“, freut sich Robert Geidel, der erst vor wenigen Tagen die Auszeichnung zum GenussWirt des Jahres entgegennehmen konnte.

Im Laabener Traditionsgasthof setzt man auf regionale Produkte. „Wir haben viel aus den österreichischen Genussregionen. Das passt für uns und wird von unseren Kunden gern angenommen“, berichtet Robert Geidel. Auch die vegetarische Küche erfreut sich großer Beliebtheit.

„Wir hatten immer schon ein Menü mit leichter Küche, heuer im Frühjahr haben wir das auf ein rein vegetarisches Gericht geändert. Die Frauen lieben es.“ Frisches Gemüse und Kräuter kommen zum Teil aus dem eigenen Garten der Familie Geidel.

Neben den vegetarischen Gerichten gibt es aber gerade jetzt im Herbst auch Deftiges wie Gansl und Ente. Wann die Testesser im Haus waren, konnte man in der „Linde“ übrigens nicht nachvollziehen. Gerti Geidel: „Natürlich denkt man nach, wann es gewesen sein könnte, aber man kann es wirklich nicht sagen.“