Erstellt am 01. Februar 2016, 00:03

40 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen. Am „Tag der Bäuerin“ informierten sich die Bäuerinnen des Bezirkes Neunkirchen über aktuelle Entwicklungen und gesetzlichen Neuerungen in der Landwirtschaft, Gesundheitsaktionen der SVB und die neu gegründete „Agrar- und Waldwerkstatt“.

Waltraud Woltron, Maria Gremel, Margret Pöll, Daniela Ofner, Karoline Ofenböck  |  NOEN, Gertraud Gruber
Der Tag der Bäuerin ist das jährliche Treffen der Bäuerinnen des Bezirkes Neunkirchen, wo Informations- und Meinungsaustausch großgeschrieben werden. Nach der Begrüßung durch Bezirksbäuerin Karoline Ofenböck folgte ein Vortrag rund um die Gesundheitsaktionen der SVB. Kammerobmann Thomas Handler sowie Kammersekretär Martin Weihs berichteten über aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Neuerungen in der Landwirtschaft.

Günther Kodym von der LFS stellte den Bäuerinnen die neu gegründete „Agrar– und Waldwerkstatt“ am Standort der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth, mit ihrem vielseitigen Programm für Schulen und Kindergärten rund um die Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Imkerei, vor. Ziel der Initiative ist es, Kindern und Jugendlichen authentische Einblicke in die Arbeiten am Bauernhof und im Wald, in die heimische Natur und die kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge zu geben. Die aktive Wissensvermittlung erfolgt an der Agrar- und Waldwerkstatt altersangepasst und kindgerecht in Form von naturpädagogischen Erlebnisführungen durch geschultes und zertifiziertes Fachpersonal in Kooperation mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth.

Zu Gast war auch Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, mit dem Referat „Die Bäuerinnen – österreichweit im Dialog“. Außerdem machte sie darauf aufmerksam, dass das heurige Jahr ganz im Zeichen des 40-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen steht.
Der zweite Jahrgang der Fachrichtung „Betriebs- und Haushaltsmanagement“ der LFS Warth nutzte die Gelegenheit, um die Produkte der von ihnen gegründete Juniorfirma „El Aroma“ vorzustellen.

"MIT-Einander" im Mittelpunkt

Die Vortragenden Susanne Fischer und Erhard Reichsthaler aus Oberösterreich haben die Erkenntnisse und Erfahrungen aus ihrer 15 Jahre langen Betriebsberatungspraxis in ein klar verständliches Konzept gepackt, das am Nachmittag humorvoll vorgetragen wurde. Unter dem Titel "heitere Betrachtungen von ernsten Angelegenheiten" wurde das Zusammenleben auf bäuerlichen Betrieben beleuchtet, Strukturen innerhalb der Familien wurden aufgezeigt und hinterfragt.

Der Blick hinter die Kulissen des MIT-Einanders hat gezeigt, dass es gar nicht viel braucht, damit das Zusammenleben und Arbeiten gut gelingen kann.  Gegenseitige Anerkennung & Lob und ein respektvoller Umgang mit einer guten Gesprächsbasis sind das Um & Auf.

Die Schülerinnen der LFS Warth sorgten für die reibungslose Bewirtung der zahlreichen Gäste.