Erstellt am 02. Februar 2016, 03:03

von Christian Feigl

Angst und Schrecken nach Einbruchsserie. Serientäter schlug erneut zu: Bei seiner Tat in Würflach dürfte er auch Schreckschusspistole erbeutet haben.

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Wer ist das Phantom, das offenbar seit Wochen mit Hausbesitzern und der Exekutive ein Katz- und Mausspiel betreibt? Und bei seinen Einbrüchen entlang der Schneebergbahn auch nicht vor körperlicher Gewalt zurückschreckt, wie ein Vorfall in der Vorwoche in Bad Fischau Brunn bewies.

Dort wurde der Unbekannte von einem Hauseigentümer überrascht – es kam zu einem Getümmel, bei dem der Täter auch fünf Schüsse aus seiner Gaspistole abgab.

Mehr als zwanzig Taten soll der Gesuchte bereits begangen haben, auch Willendorf und Würflach gehören zu seinen bevorzugten Tatorten. „Vier bis fünf Einbrüche gehen hier auf sein Konto“, erklärt Neunkirchens Polizeichef Johann Neumüller im Gespräch mit der NÖN. Dabei habe er auch Beute gemacht.

Schwerpunktaktion blieb ohne Erfolg

Alleine in der Vorwoche wurden dort drei Anzeigen wegen Einbruchs bekannt. „Natürlich sind wir in den betroffenen Gebieten vor allem in den Abendstunden verstärkt unterwegs“, versucht Neumüller der Bevölkerung Ängste zu nehmen. So gab es auch eine Schwerpunktaktion, die allerdings nicht mit dem gewünschten Erfolg endete.

Ob der große Unbekannte an den Tatorten auch DNA-Spuren hinterlassen hat, wollte der Bezirkspolizeikommandant nicht verraten. Aber spätestens nach dem Gerangel ist davon auszugehen.

Die Polizei ersucht jedenfalls um erhöhte Vorsicht, „denn wie man gesehen hat, schreckt dieser Täter auch nicht vor Gewalt zurück!“

Gleichzeitig wird die Bevölkerung um Mithilfe bei der Ausforschung des Phantoms gebeten. Verdächtige Wahrnehmungen sollen jederzeit sofort unter der Telefonnummer 059133/ 3350 gemeldet werden.