Erstellt am 08. März 2016, 02:34

von Gerhard Brandtner

Angst vor Feuerteufel. Mehrere Brandeinsätze mit dubiosem Ablauf lassen bei den Bürgern die Alarmglocken läuten. Die Exekutive ermittelt bereits.

Auch Müll wurde in Brand gesetzt. Die Einsatzkräfte konnten aber rasch helfen.  |  NOEN, Feuerwehr

Zufall oder vielleicht doch das Werk eines Brandstifters? Diese Frage stellt sich derzeit nicht nurdie Stadtfeuerwehr, sondern auch die Gloggnitzer Exekutive.

Drei Brandeinsätze hatte man in der Vorwoche zu verzeichnen und der letzte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag lässt nichts Gutes vermuten: Zum ersten Brandeinsatz wurde die Stadtfeuerwehr Gloggnitz am Dienstag, 1. März, gegen 8.30 Uhr alarmiert.

Der Inhalt eines Müllbehälter bei einem Mehrparteienhaus brannte. Der Brand war rasch gelöscht, nach rund 15 Minuten konnte die Einsatzkräfte wieder abrücken. Doch bei diesem Einsatz sollte es nicht bleiben. Noch am selben Tag, diesmal gegen 21.30 Uhr, gab es erneut Alarm. Eine Thujenhecke brannte und aufgrund der Trockenheit breitete sich das Feuer rasch aus. Anrainer entdeckten das, und durch den raschen Einsatz der Feuerwehr war die Gefahr bald gebannt.

Brandstifter offenbar gesichtet

Noch gefährlicher war der Vorfall, der in der Nacht auf Freitag die Helfer in Atem hielt. In der Zenzi-Hölzl-Straße brannte ein Moped. In unmittelbarer Nähe, und zwar in der Uferstraße, wurde versucht, ein Auto in Brand zu setzen, das Feuer ging aber von selbst aus. Anrainer machten eine Person aus, die davon lief. Nähere Beschreibung gibt es keine.


Hinweise an die Polizeiinspektion Gloggnitz unter 059 133 3352