Erstellt am 03. März 2016, 14:34

von Christian Feigl

Asylant niedergestochen?. Vorfall im Bezirk Neunkirchen beschäftigt Ermittler.

 |  NOEN, Public Domain CC0
Zu einem Auseinandersetzung zwischen einem 23-jährigen Asylanten und zwei unbekannten Jugendlichen soll es am Dienstag in Grimmenstein gekommen sein. Fakt ist bislang nur, dass der Tschetschene mit zwei Stichverletzungen im Bauch- und Brustbereich mit der Rettung in das Krankenhaus am Nachmittag eingeliefert wurde. Die Stiche stellten sich allerdings als keine schwerwiegenden Verletzungen heraus. Nach ambulanter Behandlung konnte er das Spital bald wieder verlassen und bei der Polizei Anzeige erstatten.
 
Tatort soll der Kreuzungsbereich der B54 mit der B55 gewesen sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei  blieb ohne Erfolg. Die Beamten  ermitteln derzeit in alle Richtungen. „Wir gehen eher nicht davon aus, dass es  eine fremdenfeindliche Handlung war. Die Geschichte klingt ein wenig widersprüchlich, deshalb ermitteln wir auch in alle Richtungen“, so Bezirkspolizeikommandant Johann Neumüller im Gespräch mit der NÖN zu dem aktuellen Fall.