Gloggnitz

Erstellt am 24. Mai 2017, 13:54

von Christian Feigl

Feuerteufel versetzt Aue in Aufregung. Gute Nacht-Zigarette verhinderte Schlimmeres: Polizei bittet um Hinweise und ersucht um besondere Vorsicht.

Bilderbox.com, Erwin Wodicka

Nicht nur in Ternitz, auch in der Gloggnitzer Katastralgemeinde Aue dürften derzeit Feuerteufel ihr Unwesen treiben. Nach zwei Brandanschlägen in einem Siedlungsgebiet innerhalb von nur wenigen Tagen, nimmt man die Gefahr bei der Polizei sehr ernst, ersucht die Bevölkerung um Vorsicht und bittet um dementsprechende Hinweise.

Zum ersten Mal schlug der unbekannte Täter am 13. Mai in der Äckergasse kurz nach 23 Uhr zu: Dort wurde ein Bodengewächs im Bereich einer Holzgartenhütte angezündet.

Nachbar sah einen Mann weglaufen

Glück im Unglück: Der Hausbesitzer bemerkte den Zwischenfall sofort, weil er noch eine Gute Nacht-Zigarette genießen wollte und konnte die Flammen selbst löschen. Sein Nachbar, der ebenfalls noch auf war, berichtete von einer Gestalt, die er im Dunkeln weglaufen sah.

Nur vier Tage später dann der nächste Alarm mit ähnlichen Voraussetzungen: Dieses Mal spielte sich das Geschehen in der Auestraße, wieder gegen 23 Uhr ab. „Bei einem Wohnhaus wurde ein Holzhaufen im Carportbereich mit einer unbekannten Zündquelle in Brand gesteckt. Auch dort gelang es dem Besitzer, das Feuer selbst zu löschen“, erklärt Bezirkspolizeikommandant Johann Neumüller im Gespräch mit der NÖN.

Bei der Polizei ersucht man um Hinweise am Posten Gloggnitz unter 059133/3352.