Erstellt am 07. Juli 2017, 05:00

von Christian Feigl

Polizei sucht Helfer aus der Bevölkerung. Die Exekutive möchte den Kontakt zu den Bürgern wieder verstärken. Diese kann sich bei dem Anliegen selbst einbringen.

Sicherheitskoordinator Peter Beisteiner, Bgm. Herbert Osterbauer, Bezirkspolizeichef Johann Neumüller und Unterstützer Hans Ungersböck von der Sparkasse.  |  Feigl

Das Vertrauen in die Exekutive stärken und das subjektive Sicherheitsgefühl bei der Bevölkerung wieder heben – das sind die ehrgeizigen Ziele des Projektes „Gemeinsam.Sicher“, das vom Innenministerium ins Leben gerufen wurde und aktuell im Bezirk Neunkirchen realisiert wird.

Bezirkspolizeikommandant Johann Neumüller erklärte bei einer großen Auftaktveranstaltung den Ablauf: Vor Ort sind auf den Posten sogenannte „Sicherheitsbeauftragte“ die Ansprechpartner der Kontaktpersonen aus der Bevölkerung, die wiederum „Sicherheitspartner“ genannt werden. „Wichtig ist uns zu betonen, dass es dabei nicht um das Vernadern oder Zutragen von Anzeigen gehen soll“, erklärt der Sicherheitskoordinator Peter Beisteiner.

Vielmehr sollen Sicherheitspartner und Sicherheitsbeauftragter im regen Kontakt stehen und sich über mögliche Problemfelder austauschen. „Der Park, wo halbstarke Jugendliche für Unruhe sorgen, die Wohnsiedlung, in der Raser Probleme machen, oder der Bahnhof, wo das Sicherheitsgefühl leidet“, nennen Beisteiner und Neumüller etwa als Beispiele, wo die Innovation Abhilfe schaffen kann.