Erstellt am 21. März 2017, 05:00

von Christian Feigl

Sicherheits-Initiative: Das Ohr näher am Bürger. Die Polizei möchte den Kontakt zur Bevölkerung wieder verstärken. Diese kann sich bei dem Anliegen selbst persönlich einbringen und aktiv mithelfen.

Die Sicherheitsbeauftragten Richard Trittinger, Johann Grundtner, Franz Zumpf, Robert Muhr, Rainer Faustmann, Wolfgang Sam, Peter Beisteiner, Helmut Hanreich, Manfred Otter, Roland Adrigan, Franz Buchner und Johann Neumüller.  |  NOEN, zVg

Wieder das Ohr näher bei der Bevölkerung haben will die Exekutive. Die Initiative „Gemeinsam.Sicher“ soll dabei auch im Bezirk Neunkirchen helfen. Gesucht werden Personen aus der Bevölkerung, nach Möglichkeit in allen 44 Gemeinden, die sich mit der Polizei austauschen und sie bei ihrer Arbeit unterstützen möchten.

„Der Informationsaustausch zwischen Polizei und Bevölkerung hat in den vergangenen Jahren etwas nachgelassen. Da wollen wir den Hebel ansetzen und die Situation verbessern. Letztendlich sollen davon aber alle Beteiligten profitieren“, erklärt Bezirkspolizeikommandant Johann Neumüller die Beweggründe des österreichweiten Projekts, das mit Märzbeginn gestartet hat.

"Über mögliche Problemfelder informieren"

Unterstützt wird er bei der Koordinierung von Peter Beisteiner, der sich um den Ablauf kümmert. Vor Ort sind an den Posten sogenannte „Sicherheitsbeauftragte“ die Ansprechpartner der Kontaktpersonen aus der Bevölkerung, die wiederum „Sicherheitspartner“ genannt werden.

„Wichtig ist uns zu betonen, dass es dabei nicht um das Vernadern oder Zutragen von Anzeigen gehen soll“, erklärt Beisteiner. Vielmehr sollen Sicherheitspartner und Sicherheitsbeauftragter im regen Kontakt stehen und sich über mögliche Problemfelder austauschen. „Der Park, wo halbstarke Jugendliche für Unruhe sorgen, die Wohnsiedlung, in der Raser Probleme machen, oder der Bahnhof, wo das Sicherheitsgefühl leidet“, nennen Beisteiner und Neumüller etwa als Beispiele, in denen die neue Konstellation Abhilfe schaffen kann.

Ehrenamtliche Tätigkeit

Die Tätigkeit des Sicherheitspartners ist ehrenamtlich. Gesucht werden honorige Personen, die sich für dieses Engagement interessieren. „Bei Interesse sollen sich diese einfach am nächsten Polizeiposten melden“, so Neumüller. Im regelmäßigen Austausch mit dem Sicherheitsberater kann dann die Arbeit im Dienste der Sicherheit aufgenommen werden.

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