Erstellt am 06. Juni 2016, 12:30

von NÖN Redaktion

Bildung, Fußball und Bäckerei geben Hoffnung. In Korogocho, dem drittgrößten Slum von Nairobi, hat die Organisation „Hope for Future“ im Jahr 2010 mit dem Aufbau verschiedener Entwicklungsprojekte begonnen.

BM Andrä Rupprechter nimmt an der UNEA Konferenz in Nairobi teil. Besuch der ?African Angel Bakery? und der "Schule Makao".  |  NOEN, Strasser Robert (BMLFUW)
Ihr Ziel ist es, Kindern und Familien eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Zu den Säulen von „Hope for Future“ zählen heute zwei Schulprojekte, die Acakoro-Fußballakademie, ein Social-Health-Center sowie das Bäckereiprojekt „Angel Bakery“.

Seit Dezember 2014 laufen die Backöfen in der „Angel Bakery“ und das Projekt entwickelte sich vor allem in den vergangenen Monaten sehr gut. „Mittlerweile konnten wir den 14. ‚Angel Bakery Shop‘ im Slum in Betrieb nehmen“, freut sich Thomas Huber.

Der Bäckermeister aus Ternitz in Niederösterreich leitet die Bäckerei seit Herbst 2015 und setzt alle Hebel in Bewegung, um das Projekt in der kenianischen Hauptstadt voranzutreiben. „3500 Stück ‚White Bread‘, eine Mischung aus Toast und Milchbrot, werden jede Woche an die Kunden gebracht“, berichtet Huber über den Fortschritt.

 Ein Haus inmitten des Slums

In den Jahren 2013/14 errichtete „Hope for Future“ mitten in Korogocho ein Gebäude mit Klassenzimmern für die Makao-Schule sowie Platz für Büros und die „Angel Bakery“, die mit der Unterstützung von backaldrin The Kornspitz Company eingerichtet wurde und betrieben wird.

Ziel des Bäckereiprojekts ist, so vielen Menschen wie möglich eine Perspektive zu bieten. Zum einen durch eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz in der Bäckerei.
 
Für die Zukunft des Projekts berichtet Thomas Huber von einem Meilenstein. Ein Vertrag mit der „Barack Obama Foundation“ ist unter Dach und Fach. „Das bedeutet, dass wir täglich 1500 Brote zusätzlich erzeugen werden. So können wir noch mehr Menschen einen Arbeitsplatz bieten“.

Bereits 27 Mitabeiter

27 sind es schon heute in der „Angel Bakery“, davon zwei gelernte Bäcker und zehn Bäckerlehrlinge. Mit den Backwaren aus der „Angel Bakery“ werden die Schulen versorgt und auch die Bewohner des Slums können diese in den „Angel Bakery Shops“ kaufen.

Thomas Huber möchte mit dem mobilen Verkauf neue Absatzwege erschließen und startet derzeit mit fünf „Fahrrad-Shops“: „Mit unseren beiden Schienen – dem eigenen Vertrieb und dem Absatz über die Obama Foundation – sind wir gut aufgestellt und das Projekt wird nachhaltig erfolgreich sein“, ist er überzeugt.

x  |  NOEN, Strasser Robert (BMLFUW)


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