Ternitz

Erstellt am 16. Mai 2017, 05:06

von Tanja Barta

Ternitzer auf Suche nach Feuerteufel(n). Innerhalb eines Monats wurde mehrmals im Gebiet rund um den Friedhof Feuer gelegt. Verdächtige gibt es noch keine.

Einsatzdoku - Antosik

Es will einfach keine Ruhe einkehren. Im Kindl-Wald brach wieder Feuer aus, aber nicht ohne Grund. Der Brand wurde gelegt und die Polizei hat bereits wieder Ermittlungen aufgenommen.

„Wir wissen momentan noch nicht, ob nur eine Person im Spiel ist oder ob es mehrere sind“, so SPÖ-Stadtchef Rupert Dworak. Gleich vier Feuerwehren mussten ausrücken, um den Brand in Griff zu bekommen. Insgesamt sechs Feuerstellen sind quer im Wald verteilt gelegt geworden. „Ein Ausbreiten konnte unter Einsatz mehrerer Rohre verhindert werden“, so Gerhard Zwinz, Sicherheitspartner der Stadt und FF-Mann der Wehr Ternitz-Rohrbach. Er wird in Zukunft öfter im Bereich des Waldes unterwegs sein. „Dadurch, dass wir sehr viele Leute von der Polizei auch im Außendienst haben und auch der Sicherheitspartner unterwegs sein wird, können wir das Gebiet nun besser sichern und kontrollieren“, will Dworak die Bevölkerung beruhigen.

Drei Vorfälle in nur einem Monat

Die Stadt wurde aber nicht zum ersten Mal Opfer eines Brandstifters. Innerhalb des letzten Monats ist es bereits zu drei Vorfällen gekommen. „Soweit ich weiß, wurde ein Feuer hinter dem Kindlwald gelegt und die zwei anderen am Rand des Friedhofs Richtung St. Johann“, so der Sicherheitspartner der Gemeinde Gerhard Zwinz am Telefon zur NÖN. Er wird genau in diesem Bereich nun öfter unterwegs sein: „Ich werde dieses Gebiet ab jetzt natürlich öfters kontrollieren!“ Warum die Feuer gelegt werden, weiß er auch nicht: „Welches Motiv dahinter steckt weiß noch keiner. Aber falls den Anrainern etwas auffallen sollte, dann bitte gleich der Polizei melden oder auf die Gemeinde gehen!“

Auch Franz Zumpf, Kommandant des Polizeipostens in Ternitz, und sein Team tappen momentan noch im Dunkeln. „Wir gehen aber davon aus, dass die drei Brandstiftungen von derselben Gruppe oder Person durchgeführt wurde“, so Zumpf. Für sachdienliche Hinweise sind er und seine Kameraden dankbar (059133 3361100).