Erstellt am 06. April 2016, 08:14

von Freiwillige Feuerwehr und Klaus Vogelauer

Dachstuhl stand mitten im Ortszentrum in Flammen!. Am frühen Dienstagabend rückten fünf Feuerwehren in Mönichkirchen (Bezirk Neunkirchen) zu einem Dachstuhlbrand aus: Bereits auf der Anfahrt von den weiter entfernten Gemeinden war die Rauchsäule von weitem sichtbar.

 |  NOEN, Einsatzdoku.at/Lechner
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Umgehend wurden vom Einsatzleiter der FF Mönichkirchen zu den bereits alarmierten Wehren aus Mönichkirchen, Tauchen, Aspang, Schaueregg und Pinggau die Feuerwehren Mariensee und Zöbern nachgefordert.

Als besonders schwierig erwies sich laut Informationen der Feuerwehr gleich zu Beginn die Örtlichkeit, "da das Brandobjekt im dichtverbauten Ortszentrum lag." Durch den schnellen Einsatz der Florianis konnte ein Übergreifen auf benachbarte Objekte aber gleich verhindert werden.

Unter Einsatz mehrerer Rohre startete man dann einen umfassender Löschangriff. Ein Speziallöschgerät der FF Pinggau, das sogenannte "Cobra"-Lösch-Schneidgerät, wurde von einem Dachfenster aus eingesetzt um den Dachstuhlinnenraum zu kühlen und die Flammen zu bekämpfen. Das erleichterte den Florianis die Flammenbekämpfung im Inneren des Gebäudes, die sie unter schwerem Atemschutz durchführten.



Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich ebenfalls schwierig und langwierig, da das Dach geöffnet werden musste, um an alle Brandstellen zu gelangen. Nach rund drei Stunden konnte vom Einsatzleiter endgültig "Brand Aus" gegeben werden.

Die Feuerwehr Mönichkirchen stellte über Nacht eine Brandwache am Einsatzort, um bei einem neuerlichen Aufflackern von Glutnestern rasch reagieren zu können. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Insgesamt standen sieben Feuerwehren mit 100 Mitgliedern und 16 Fahrzeugen im Einsatz, weiters das Rote Kreuz mit drei Fahrzeugen sowie die Polizei. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Polizei ermittelt.