Reichenau an der Rax

Erstellt am 10. Oktober 2016, 08:29

von Gerhard Brandtner

Lawinenexperten tagten im Bezirk Neunkirchen. Jedes Jahr fordern Lawinen mehrere Todesopfer.  Auch wenn viele Opfer in den westlichen Bundesländern zu beklagen sind, kommt es auch immer wieder in Niederösterreich zu gefährlichen Situationen. 

Seit zehn Jahren unterhält das Land Niederösterreich einen eigenen Lawinenwarndienst. Anlässlich dieses Jubiläums luden die Naturfreunde Österreich und die Zentralanstalt für Meterologie und Geodynamik am Samstag in das Seminarhotel zu den Internationalen Lawinengespräche ein.

Nach der Begrüßung durch Bundesvorsitzenden Andreas Schieder und die Landesvorsitzende Karin Scheele ging man nahtlos zur Tagesordnung über. Auf dem Programm stand eine Reihe von Fachvorträgen. Die Referenten Fritz Salzer, Alex Podesser, Roland Groll, Peter Plundrak, Franz Hausmann, Oliver Stocker, Martin Edlinger, Bernd Zenke, Arno Studeregger und Andreas Jäger brachten den zahlreichen Gästen ihre Sicht der Dinge nahe, informierten über ihre Arbeit und geben natürlich auch wertvolle Informationen.

"Die Sicherheit ist ein zentrales Moment. Hier arbeiten Profis zusammen" so Andreas Schieder in der Einleitung. Experten wie Fritz Salzer von der Landesregierung gaben Einblicke in die Arbeit und die Herausforderungen aus der Sicht des Lawinenwarndienstes. Über die Herausforderungen bei der Entwicklung gab Alex Podesser von der ZAMAG Graz Einblicke. "Aber man sollte nicht jeder App uneingeschränkt trauen" so die Botschaft des Experten.

Im Kreise der Experten auch Roland Groll. Der Alpinpolizist versieht am Posten in Reichenau Dienst und gab Einblicke in die Arbeit der Exekutive.