Erstellt am 30. November 2015, 18:57

Erfolgreiches Projekt geht zu Ende. Im Gymnasium Sachsenbrunn wurde das „Compassion“-Projekt, bei dem Schüler Einblicke in ein Sozial-Institut bekommen, feierlich beendet.

 |  NOEN, zVg

Ehrengast des feierlichen Projekt-Abschlusses war Rainald Tippow, Flüchtlingsbeauftragter der Erzdiözese Wien, der mit seinen alternativen Denkanstößen für gespannte Aufmerksamkeit sorgte. Er brachte sein profundes Fachwissen ein und gab wertvolle Infos zu den Themen Flucht und Migration.
 
Beim Projekt selbst  arbeiten Sachsenbrunner am Beginn der siebenten Klassen für zwei Wochen in einer Sozial-Institution mit. Die gewonnenen Erfahrungen sollen den eigenen Horizont erweitern und den Blick auch auf Umwelt und Mitmenschen lenken.

Jeden Tag eine gute Tat


Am Compassion-Präsentationsabend gilt es, andere an den eigenen Erkenntnissen teilhaben zu lassen, das Erlebte in persönlichen Statements, Liedern, Texten und Bildern zu resümieren, aber auch den Verantwortlichen der Einrichtungen für die gute Zusammenarbeit zu danken.

Die Vertreter aus 25 Sozialinstitutionen erhielten neben dem Dank und einem kleinen Präsent auch Einblicke in die verschiedenen Aufgabenbereiche aus der Sicht der beteiligten Jugendlichen:  von Sonderpädagogischen Zentren über Landespflegeheime und Rettungsorganisationen bis hin zu Betreuungseinrichtungen für gehandicapte Menschen. Insgesamt wurden von den Sachsenbrunnern in 400 Tagen etwa 3000 Stunden Sozialarbeit geleistet.