Warth

Erstellt am 24. Juni 2016, 09:40

Schüler beleben Tradition des Alphornblasens. An der Fachschule Warth wird schon aus Tradition das Musizieren der Schüler hoch gehalten. Jetzt kann die Schulkapelle mit einer Neuheit aufwarten: Zwei Schüler spielen das in unseren Breiten seltene Alphorn und sorgen damit für Furore.

Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald, MA, Alexander Eißert (LFS Tulln, 4 x Gold, 1 x Silber), Sophie Kutscha-Lissberg (LFS Tullnerbach, 5 x Gold, 1 x Bronze) und Landtagsabgeordneter Josef Edlinger.
 
 |  Jürgen Mück

„Wir spielen schon seit einigen Jahren Waldhorn und somit war es nur ein kleiner Schritt zum Alphorn, denn die Blastechnik ist sehr ähnlich. Unterstützt werden wir durch die Musikschule in Kirchschlag, die uns die Alphörner zur Verfügung stellt“, betonen die beiden jungen Musikanten Thomas Freiler und Harald Reithofer. „Für Konzerte und Feste werden wir mit unseren ungewöhnlichen Blasinstrumenten regelmäßig engagiert und sorgen für ein staunendes Publikum“, so die beiden Jugendlichen. Auftritte bei Schulveranstaltungen und bei Musikveranstaltung stehen bereits auf dem Programm.

Das Alphorn gehört aufgrund seiner Anblastechnik zu den Blechblasinstrumenten, obwohl es traditionell überwiegend aus Holz gefertigt wird. Es besitzt weder Klappen, Züge noch Ventile und ist daher bei den zu spielenden Tönen auf die Naturtonreihe beschränkt. Ein Alphorn kann man, je nach Landschaft, fünf bis zehn Kilometer weit hören. Es gilt als ein Nationalsymbol der Schweiz, ist aber auch in Österreich und in Bayern verbreitet.