Kirchberg am Wechsel

Erstellt am 04. August 2016, 05:20

von Philipp Grabner

Beliebter Heuriger schließt die Pforten. Im August haben Maria und Andreas Haselbacher zum letzten Mal „ausg‘steckt“. Hinter ihnen liegen 37 Jahre Heurigenbetrieb.

Sperrstunde. Maria (65) und Andreas Haselbacher (64) haben bald zum letzten Mal „ausg‘steckt“.  |  NOEN, Grabner

Ganz nach dem Motto „Aufhören, wenn es am Schönsten ist“ schließt der „Mostheurige zur Linde“ in Friedersdorf (Gemeinde Kirchberg am Wechsel) seine Pforten. Vom 3. bis 14. August 2016 – jeweils ab 10 Uhr – hat Familie Haselbacher das letzte Mal ausg‘steckt.

Die Geschichte des Traditionsheurigen nahm 1979 ihren Anfang. „Von da an hatten wir jedes Jahr ohne Unterbrechungen geöffnet“, meint Andreas Haselbacher im Gespräch mit der NÖN Neunkirchen.

„Unser Dank gilt natürlich all jenen, die uns über all die Jahre so treue Gäste waren!“

Maria Haselbacher über die vielen Stammgäste und treuen Kunden.

Nun sei die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. „Wir haben Jahr für Jahr überlegt, ob wir noch weitermachen oder nicht, es quasi aufgeschoben“, muss Andreas Haselbacher (64) schmunzeln. Altersbedingt habe man aber nun doch die Entscheidung gefällt, die Pforten zu schließen. „Unser Dank gilt natürlich all jenen, die uns über all die Jahre so treue Gäste waren“, richtet Heurigenwirtin Maria Haselbacher (65) Dankesworte an die Kundschaft.

Ihr wird besonders der persönliche Kontakt mit den Gästen fehlen: „Wenn die Qualität passt, merkt man, dass man das vom Gast retour bekommt“, so Maria Haselbacher. Aus diesem Anlass laden die beiden übrigens auch zu einem Frühschoppen: Am Sonntag, 7. August gibt es ab 11 Uhr einen feierlichen Abschluss.