Gloggnitz

Erstellt am 18. Juli 2017, 05:00

von Gerhard Brandtner

Gericht ist Geschichte. Mit Ende September wird die Außenstelle geschlossen. Was mit Gebäude und Grund passiert, ist noch offen.

Ende September wird die Außenstelle geschlossen.  |  Brandtner

Als das Bezirksgericht Gloggnitz mit dem in Neunkirchen zusammengelegt wurde, war allen klar, dass die Bemühungen, das Gericht zu halten, erfolglos bleiben. Das Bezirksgericht Gloggnitz wurde offiziell aufgelassen, aber noch als Nebenstelle belassen. Jetzt ist es auch damit vorbei. Die Räumung steht an und soll in den Kalenderwochen 38 und 39 realisiert werden.

In dieser Zeit wird eine spürbare Beeinträchtigung des laufenden Betriebs erwartet. Wie es dann mit dem Gebäude in der Hoffeldstraße weiter geht, bleibt abzuwarten. Schon einmal, im August 2014, wollte die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) das Objekt verkaufen.

Die Stadt berief eine Gemeinderatssitzung ein, um gegebenenfalls über einen Ankauf abzustimmen. Damals hätte der rund 800 Quadratmeter große Grund auch zum Projekt „Schulneubau“ gepasst. Es kam dann anders, die Bundesimmobiliengesellschaft stoppte den Verkauf. „Wir haben Kontakt aufgenommen und sind dran“, bestätigt Bürgermeister Irene Gölles (Liste „Wir für Gloggnitz“) und weiter: „Für Weiteres ist es noch zu früh.“

Insidern zufolge soll der Zustand des Gebäudes zumindest „sanierungsbedürftig“ sein. Gölles: „Wir wissen aktuell gar nicht, ob die Bundesimmobiliengesellschaft das Objekt vermieten oder verkaufen will. Wir warten ab und werden zu gegebener Zeit verständigt.“