Erstellt am 07. Juni 2016, 05:50

von Gerhard Brandtner

Neuer Musikdirektor. Manfred Sternberger heißt der neue Mann an der Spitze der Gloggnitzer Musikschule. Er ist auch Landeskapellmeister.

Aus den Händen von Bgm. Irene Gölles nahm der neue Musikschuldirektor Manfred Sternberger den Schlüssel für seine Wirkungsstätte entgegen.  |  NOEN, Gerhard Brandtner

Mit Manfred Sternberger steht ein neuer Mann an der Spitze der Gloggnitzer Musikschule. Er tritt damit die Nachfolge von Werner Müllner an, der mit Schulende in Ruhestand geht.
Die Musik begleitet Sternberger schon sein Leben lang. An der Musikschule Gloggnitz nahm er Unterricht in den Fächern Akkordeon und Horn. Es folgte die Kapellmeisterprüfung, die Lehrbefähigung und Meisterkurse. Seit 1988 ist Sternberger hauptberuflich Musikschullehrer in Gloggnitz.

„Dass ich das Hearing für mich entscheiden konnte, freut mich“, so Sternberger, der als Komponist auch weit über die Grenzen des Bezirkes hinaus bekannt ist. Von 2004 bis 2008 war er auch im Musikschulmanagement Niederösterreich tätig und leitete die Fachgruppe für Blechblasinstrumente.

Musikschule seit 1960 

Untrennbar verbunden ist der Musiker auch mit der Stadtkapelle Gloggnitz, der er auch als Kapellmeister vorsteht. „Und seit 2006 bin ich auch als Landeskapellmeister zuständig für alle musikalischen Belange der Musikvereine im Land“, so Sternberger stolz.

Die Gründung der Gloggnitzer Musikschule geht in das Jahr 1960 zurück und erfolgte auf Initiative von Elisabeth Cehak. Zuerst als Filiale von Neunkirchen geführt, erfolgte 1976 die Übernahme durch die Stadtgemeinde. Im Jahr 2001 wurde die Enzenreither Musikschule übernommen und seither bilden die Gemeinden Enzenreith, Gloggnitz und Prigglitz diese Musikschulvereinigung.

„Eine musikalische Ausbildung ist für die Entwicklung unserer Kinder von großer Bedeutung. Aktives Musizieren, Singen oder Tanzen erfasst die ganze Persönlichkeit eines Menschen und stellt eine wesentliche Bereicherung für das spätere Leben dar“, sind sich Bürgermeisterin Irene Gölles und Manfred Sternberger einig.