Erstellt am 11. Februar 2016, 05:43

von Gerhard Brandtner

Stadtmarketing: Neue spannende Ideen. Wichtig sind einheitliche Öffnungszeiten, eine verbesserte Verkehrssituation sowie neue Sehenswürdigkeiten.

Stadtchefin Irene Gölles sieht derzeit keinen weiteren Bedarf für Änderungen.  |  NOEN, NÖN

Mit neuen Ideen will der Stadtmarketingverein den Herausforderungen begegnen, um im Wettbewerb mit den großen Einkaufszentren bestehen zu können. Und eine erste Idee wurde schon umgesetzt.
Am Donnerstag trafen sich die Mitglieder zum Brainstorming im Stadtsaal. Und um Nägel mit Köpfen zu machen, holte man sich mit Lena Limmeroth eine Coaching-Expertin. „Die Menschen fahren in Einkaufszentren, das ist Fakt“, brachte es Obfrau Waltraud Rigler auf den Punkt. Um gleichzeitig auch die Frage zu stellen, wie man sich präsentieren und positionieren kann. Rigler: „Gloggnitz ist eine lebens- und liebenswerte Stadt.“ Alles drehte sich um die Frage, wie man sich in den Mittelpunkt setzen kann, um so Konsumenten in die Stadt zu bringen.

Zuerst ging es darum, Stärken und Schwächen aufzuzeigen. Nicht goutiert wurde zum Beispiel der Zustand der „Zeile“ wie auch einheitliche Öffnungszeiten der Geschäfte. Ein Thema war auch die Verkehrssituation, besonders der Verkehrsfluss von Payerbach/Reichenau nach Gloggnitz. „Die Leute werden nicht abgeholt. Der Verkehr wird an der Stadt vorbei geführt“, war hier zu hören. Am Prüfstand waren auch Traditionsveranstaltungen, wie das „Lichterfest“, gleichzeitig wurden auch Wünsche nach neuen und einzigartigen Veranstaltungen diskutiert. Eine Vision war der Wunsch nach einer Aussichtswarte am „Silbersberg“ mit einem „Flying Fox“ in die Stadt.

Einig war man sich, dass es ein innovativer und spannender Abend war. „Einige Ideen können sicher umgesetzt werden“, so Bürgermeisterin Irene Gölles. Und auch Rigler nahm ebenso wie ihr Stellvertreter Günter Brentrup viele Anregungen auf. „Es sind spannende neue Ideen eingebracht worden. Hier wollen wir weiter ansetzen“, so Rigler. Allerdings war man sich auch einig darüber, dass es immer zu prüfen gilt, was umgesetzt werden kann.