Gloggnitz

Erstellt am 03. August 2016, 08:25

von Gerhard Brandtner

Tolle Kunst & Heiratsantrag. Die Wiener Schule des Phantastischen Realismus erlebt derzeit in der Alpenstadt Gloggnitz mit einer grandiosen Ausstellung ihrer Kunstschaffenden eine wahre Renaissance.

Peter Kasper, Bürgermeisterin Irene Gölles, Landtagsabgeordneter Hermann Hauer, Cornelia Hagen-Fuchs, Chris Wölfingseder, Neo-Braut Mantra Cora, Organisator Phil Rubinov Jacobson, Albert Hoffmann und Susanne Quietensky genossen die Ausstellung auf Schloss Gloggnitz in vollen Zügen.
 
 |  noen, Gerhard Brandtner

Die Ausstellung „A Legacy of Light“, die am vergangenen Mittwoch auf Schloss Gloggnitz eröffnet wurde, ist in mehreren Hinsichten einzigartig. Zum einen erinnert man sich an den großen Künstler Ernst Fuchs und die Wiener Schule des Phantastischen Realismus mit seinen Weggebleitern, wie Arik Brauer, Friedensreich Hundertwasser und Rudolf Hausner und deren Wirken auf mehrere Generationen. Zum anderen sind Werke von rund 80 Künstlern, von rund um den Globus, zu sehen, einige davon Schüler von Fuchs in der ersten Generation.

Kontakte des Gloggnitzer Künstlers Albert Hoffmann und Walter Zwarnig ist es zu verdanken, dass diese grandiose Ausstellung in Gloggnitz zu sehen ist. Ausstellungsleiter Chris Wölfingseder und Phil Rubinov Jacobson, selbst Schüler bei Fuchs, zeigen eine Ausstellung, die wohl zu den Besten gehört, die Österreich in den letzten Jahren gesehen hat.

Und Phil Rubinov Jacobson sorgte bei der Vernissage dann auch noch für eine Überraschung. Vor den Gästen ging der Künstler auf die Knie und machte seiner Mantra Cora einen Heiratsantrag, den die Angebetete auch mit „Yes“ und unter Tränen annahm. Die großartige Ausstellung bleibt bis noch bis 10. September, jeweils von Mittwoch bis Sonntag, in der Zeit von 14 bis 20 Uhr, für die interessierten Besucher geöffnet.